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Patriarchale Visualität

Patriarchale Visualität Museum Tinguely, Paul Sacher-Anlage 2, 4002 Basel Billets

Credits: zvg

Museum Tinguely, Basel (CH)

Patriarchale Visualität: Das moderne Museum und sexualisierte Gewalt

Vortrag von Univ.-Prof. Mag. PhD. Elke Krasny, Akademie der bildenden Künste Wien

Im historischen Rückblick ist das moderne Museum ein Versammlungsort visueller Manifestationen von Geschlechterverhältnissen. Das Museum zeigte Körper und Sexualität als Austragungsorte patriarchaler Dominanz. Das Ansehen des Museums machte sexualisierte Gewalt, insbesondere in der Aneignung antiker Mythologie, zur kulturellen Norm. Der Vortrag analysiert das moderne Museum als Schauplatz von patriarchalen kulturellen Normen. An Hand von Beispielen wird gezeigt, wie kuratorische und künstlerische Praxen das Museum als visuellen Sexualtäter sichtbar machen und das Museum heute zu einem Ort des Widerstands gegen sexualisierte Gewalt und Feminizide machen.

Dr. Elke Krasny ist Professorin für Kunst und Bildung an der Akademie der bildenden Künste Wien. Krasny forscht zu transnationalen Feminismen und Dimensionen von Sorge in Kunst, Architektur und Urbanismus. Derzeit arbeitet sie gemeinsam mit Lara Perry an einem Buch zu feministischer Museologie. www.elke.krasny.at

Moderation: Prof. Dr. Charlotte Matter, Laurenz-Professur für Zeitgenössische Kunst, Universität Basel

Veranstaltung in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Seminar

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Patriarchale Visualität: Das moderne Museum und sexualisierte Gewalt

Vortrag von Univ.-Prof. Mag. PhD. Elke Krasny, Akademie der bildenden Künste Wien

Im historischen Rückblick ist das moderne Museum ein Versammlungsort visueller Manifestationen von Geschlechterverhältnissen. Das Museum zeigte Körper und Sexualität als Austragungsorte patriarchaler Dominanz. Das Ansehen des Museums machte sexualisierte Gewalt, insbesondere in der Aneignung antiker Mythologie, zur kulturellen Norm. Der Vortrag analysiert das moderne Museum als Schauplatz von patriarchalen kulturellen Normen. An Hand von Beispielen wird gezeigt, wie kuratorische und künstlerische Praxen das Museum als visuellen Sexualtäter sichtbar machen und das Museum heute zu einem Ort des Widerstands gegen sexualisierte Gewalt und Feminizide machen.

Dr. Elke Krasny ist Professorin für Kunst und Bildung an der Akademie der bildenden Künste Wien. Krasny forscht zu transnationalen Feminismen und Dimensionen von Sorge in Kunst, Architektur und Urbanismus. Derzeit arbeitet sie gemeinsam mit Lara Perry an einem Buch zu feministischer Museologie. www.elke.krasny.at

Moderation: Prof. Dr. Charlotte Matter, Laurenz-Professur für Zeitgenössische Kunst, Universität Basel

Veranstaltung in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel

Foto (rechts): Lukas Wassmann

Freier Eintritt, ohne Anmeldung, auf Deutsch

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Organisateur

Museum Tinguely

Total: XX.XX CHF

Infos

Lieu:

Museum Tinguely, Paul Sacher-Anlage 2, Basel, CH

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