Das Wollhaarmammut Mammuthus primigenius war während der späten Eiszeit in der Nordschweiz weit verbreitet. Das belegen spektakuläre Fossilfunde im Mittelland und Juragebirge, die seit dem Mittelalter Aufsehen erregen. Neben seltenen zusammenhängenden Skelettresten aus ehemaligen Sumpfablagerungen, sind es überwiegend isolierte Knochen sowie Backen- und Stosszähne, die in sandigen Kiesen von Schmelzwasserrinnen im Vorfeld der weit ins Mittelland vorgestossenen alpinen Gletscher überliefert wurden. Besonders gut datierte Funde des Mammuts und seiner eiszeitlichen Begleiter sind aus den Kiesgruben im Raum Olten bekannt.
Der Paläontologe Dr. Heinz Furrer vom Mammutmuseum Niederweningen bringt uns die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse über diese gigantischen Urzeittiere näher.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei.