Wohnen ist nie nur Privatsache. Es prägt Alltag, Nachbarschaft, Mobilität, soziale Beziehungen und den Umgang mit Raum. Der zweite Abend der Reihe «Wohnen im Wandel» fragt deshalb grundlegend: Wie wollen wir wohnen?
Prof. em. Dr. Joachim Eibach von der Universität Bern eröffnet den Abend mit einem historischen Blick auf die Entwicklung des Wohnens. Er zeigt, dass Wohnformen immer Ausdruck gesellschaftlicher Ordnungen, wirtschaftlicher Bedingungen und kultureller Vorstellungen sind. Ass. Prof. Dr. Madlen Kobi von der Universität Freiburg stellt mit der Genossenschaft Warmbächli Bern ein Beispiel vor, in dem Finanzierung, Nachbarschaft und gemeinschaftliches Wohnen anders zusammengedacht werden als im renditeorientierten Wohnungsbau. Dr. sc. Sibylle Wälty, CEO des ETH-Spin-offs Resilientsy und Dozentin an der ETH Zürich, verbindet Wohnen mit Mobilität und der Idee der Stadt der kurzen Wege.
Der Abend zeigt, dass die Wohnfrage weit über Grundrisse und Mietpreise hinausgeht. Sie betrifft die Organisation des Alltags, die Nähe zu Arbeit, Versorgung und Freizeit, das Verhältnis von Privatheit und Gemeinschaft sowie die Frage, welche Wohnmodelle eine nachhaltige Stadtentwicklung unterstützen. Nach den Referaten folgt eine Diskussion mit Einbezug des Publikums, moderiert von Elisabeth
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Wohnen ist nie nur Privatsache. Es prägt Alltag, Nachbarschaft, Mobilität, soziale Beziehungen und den Umgang mit Raum. Der zweite Abend der Reihe «Wohnen im Wandel» fragt deshalb grundlegend: Wie wollen wir wohnen?
Prof. em. Dr. Joachim Eibach von der Universität Bern eröffnet den Abend mit einem historischen Blick auf die Entwicklung des Wohnens. Er zeigt, dass Wohnformen immer Ausdruck gesellschaftlicher Ordnungen, wirtschaftlicher Bedingungen und kultureller Vorstellungen sind. Ass. Prof. Dr. Madlen Kobi von der Universität Freiburg stellt mit der Genossenschaft Warmbächli Bern ein Beispiel vor, in dem Finanzierung, Nachbarschaft und gemeinschaftliches Wohnen anders zusammengedacht werden als im renditeorientierten Wohnungsbau. Dr. sc. Sibylle Wälty, CEO des ETH-Spin-offs Resilientsy und Dozentin an der ETH Zürich, verbindet Wohnen mit Mobilität und der Idee der Stadt der kurzen Wege.
Der Abend zeigt, dass die Wohnfrage weit über Grundrisse und Mietpreise hinausgeht. Sie betrifft die Organisation des Alltags, die Nähe zu Arbeit, Versorgung und Freizeit, das Verhältnis von Privatheit und Gemeinschaft sowie die Frage, welche Wohnmodelle eine nachhaltige Stadtentwicklung unterstützen. Nach den Referaten folgt eine Diskussion mit Einbezug des Publikums, moderiert von Elisabeth Zäch.
Die Veranstaltung ist Teil der Berner Forumsgespräche 2026 des Forums für Universität und Gesellschaft der Universität Bern. Der Eintritt ist frei, Details und Anmeldung unter www.forum.unibe.ch/wohnen
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