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Es heisst wieder: Ausländer raus!

Es heisst wieder: Ausländer raus! PROGR, Aula, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern Billets

Credits: George Eberle

PROGR, Aula, Bern (CH)

Fremdenfeindlichkeit und die Forderung nach einer fixen Einwanderungs­grenze sind in der Schweizer Politik nicht neu. Bereits 1970 verlangte dies der Polit-Outsider und Nationalrat James Schwarzenbach der Kleinstpartei «Nationale Aktion gegen die Über­fremdung von Volk und Heimat».

Er forderte mit seiner Initiative eine Grenze von 10 Prozent Ausländerinnen. Das hätte zur Ausweisung von 300’000 Personen geführt, die in der Schweiz lebten und arbeiteten. Alle Parteien im Nationalrat waren dagegen, inklusive die Bauern- und Gewerbepartei, aus der später die SVP hervorging. Die Bevölkerung lehnte die Schwarzenbach-Initiative ab – allerdings nur mit 54 Prozent.

​In den letzten Jahr­zehnten hat die Schweizerische Volkspartei mit ausländer­feindlichen Kampagnen und Positionen Wahlen gewonnen – und die Fremden­feindlichkeit bis weit in bürgerliche Kreise salonfähig gemacht. Wie war das möglich und wohin führt das? Darüber diskutieren wir in Bern.

Moderation
​Priscilla Imboden, Bundeshaus­redaktorin Republik

Gäste
Melinda Nadj Abonji, Autorin und Historikerin
Sanija Ameti, Juristin, ehemalige Co-Präsidentin Operation Libero
Damir Skenderovic, Historiker und Rechts­populismus-Experte

Programm
18.30 Uhr Türöffnung
19.00 Uhr

...

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Fremdenfeindlichkeit und die Forderung nach einer fixen Einwanderungs­grenze sind in der Schweizer Politik nicht neu. Bereits 1970 verlangte dies der Polit-Outsider und Nationalrat James Schwarzenbach der Kleinstpartei «Nationale Aktion gegen die Über­fremdung von Volk und Heimat».

Er forderte mit seiner Initiative eine Grenze von 10 Prozent Ausländerinnen. Das hätte zur Ausweisung von 300’000 Personen geführt, die in der Schweiz lebten und arbeiteten. Alle Parteien im Nationalrat waren dagegen, inklusive die Bauern- und Gewerbepartei, aus der später die SVP hervorging. Die Bevölkerung lehnte die Schwarzenbach-Initiative ab – allerdings nur mit 54 Prozent.

​In den letzten Jahr­zehnten hat die Schweizerische Volkspartei mit ausländer­feindlichen Kampagnen und Positionen Wahlen gewonnen – und die Fremden­feindlichkeit bis weit in bürgerliche Kreise salonfähig gemacht. Wie war das möglich und wohin führt das? Darüber diskutieren wir in Bern.

Moderation
​Priscilla Imboden, Bundeshaus­redaktorin Republik

Gäste
Melinda Nadj Abonji, Autorin und Historikerin
Sanija Ameti, Juristin, ehemalige Co-Präsidentin Operation Libero
Damir Skenderovic, Historiker und Rechts­populismus-Experte

Programm
18.30 Uhr Türöffnung
19.00 Uhr Podiums­diskussion inklusive Fragen aus dem Publikum
20.30 Uhr Abschluss 

Einlass
Das Lokal ist barrierefrei zugänglich.
Republik-Verlegerinnen bezahlen den reduzierten Preis (CHF 10.–).*

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Billets

La vente se termine le mercredi, 27.05.2026 22:00

Sitzplatz

15.00 CHF

Sitzplatz, Republik-Verlegerin, Auszubildende, KulturLegi

10.00 CHF

Les prix incluent la TVA

Total: XX.XX CHF
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Infos

Lieu:

PROGR, Aula, Waisenhausplatz 30, Bern, CH

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