Wie prägen die Gürbeschürli unsere Landschaft? Was für Geschichten erzählen sie und warum sind sie heute wichtige Lebensräume für viele Arten?
Auf dem Spaziergang durch das Gürbetal entdecken wir die baukulturellen Spuren unserer Landwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Gürbeschürli – kleine, heute weniger genutzte Scheunen in welchen früher Gerätschaften oder auch Heu zwischengelagert wurde. Mit der Modernisierung der Landwirtschaft, grösseren Maschinen und Silos zur Lagerung von Futter verloren viele der Schürli ihre Funktion. Das Landschaftsbild prägen sie aber noch heute stark. Im offenen Gürbetal haben die Schürli zudem eine wertvolle Rolle als Trittsteine für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Auf dem Spaziergang erfahren wir, wie Baukultur, Landwirtschaft und die Artenvielfalt zusammenwirken und warum der Erhalt solchen Strukturen wichtig ist.
Nach dem Start der Veranstaltungsreihe «Baukultur erleben» im Jahr 2025, ist dies der zweiter Anlass. Er richtet sich an Fachpersonen aus Architektur, Planung, Bauwesen sowie an Vertreter:innen der Gemeinden und die interessierte Öffentlichkeit. Weitere Veranstaltungen dieser Reihe folgen.