Dominique Goblet

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Wenn man in die satten Bildwelten von Dominique Goblets abtaucht, spürt man die Untiefen des Lebens. Das Cartoonmuseum Basel zeigt die erste grosse retrospektive Ausstellung der 1967 in Brüssel geborenen Comiczeichnerin und bildenden Künstlerin Dominique Goblet, die zu den bedeutendsten franko-belgischen Zeichner:innen und Erneuer:innen des Comics der Gegenwart gehört. Dominique Goblets feinsinnige und differenzierte Graphic Novels blicken tief in die Seele der Menschen sowie deren soziale Situation und gesellschaftliche Umgebung. International bekannt wurde die Künstlerin mit ihrer über zwölf Jahre erarbeiteten autobiografischen Geschichte «So tun als ob heisst lügen» (2007), die die Beziehung zu ihrem alkoholkranken Vater und ihrer Mutter in den Mittelpunkt stellt. Dominique Goblet kombiniert einen eigenwilligen, eindrücklichen Zeichenstil mit gleichzeitig fragilen und starken Linienzeichnungen, die von abstrakten Malereien ergänzt oder überlagert werden, und einer freien, assoziativen Erzählform. Um in ihren Erzählungen zu einer Vielfalt an Perspektiven zu gelangen, arbeitet sie zudem mit anderen Künstler:innen zusammen, so für «Bei Gefallen auch mehr …» (2014) mit dem Berliner Zeichner und Autor Kai Pfeiffer sowie für die Graphic Novel «L’Amour dominical» (2019) mit dem...

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Wenn man in die satten Bildwelten von Dominique Goblets abtaucht, spürt man die Untiefen des Lebens. Das Cartoonmuseum Basel zeigt die erste grosse retrospektive Ausstellung der 1967 in Brüssel geborenen Comiczeichnerin und bildenden Künstlerin Dominique Goblet, die zu den bedeutendsten franko-belgischen Zeichner:innen und Erneuer:innen des Comics der Gegenwart gehört. Dominique Goblets feinsinnige und differenzierte Graphic Novels blicken tief in die Seele der Menschen sowie deren soziale Situation und gesellschaftliche Umgebung. International bekannt wurde die Künstlerin mit ihrer über zwölf Jahre erarbeiteten autobiografischen Geschichte «So tun als ob heisst lügen» (2007), die die Beziehung zu ihrem alkoholkranken Vater und ihrer Mutter in den Mittelpunkt stellt. Dominique Goblet kombiniert einen eigenwilligen, eindrücklichen Zeichenstil mit gleichzeitig fragilen und starken Linienzeichnungen, die von abstrakten Malereien ergänzt oder überlagert werden, und einer freien, assoziativen Erzählform. Um in ihren Erzählungen zu einer Vielfalt an Perspektiven zu gelangen, arbeitet sie zudem mit anderen Künstler:innen zusammen, so für «Bei Gefallen auch mehr …» (2014) mit dem Berliner Zeichner und Autor Kai Pfeiffer sowie für die Graphic Novel «L’Amour dominical» (2019) mit dem belgischen Art-brut-Künstler Dominique Théate. In ihrem zuletzt erschienenen Buch «Ostende» (2021) stellt die Künstlerin sich in berührenden und poetischen Bildern Fragen um Realität und Zeit. Die Ausstellung im Cartoonmuseum Basel zeigt Originalzeichnungen sowie Malereien von Landschaftsbild bis Porträt, ergänzt durch Keramikarbeiten, und lädt dazu ein, den weiten zeichnerischen Kosmos der 2020 mit dem Grand Prix Töpffer ausgezeichneten Künstlerin zu entdecken.

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