Ein Podium über Erschöpfung im Kulturbereich – und warum sie viele betrifft, die für ihre Arbeit brennen.
Prekäre Arbeitsbedingungen, emotionale Überidentifikation und der Druck, aus Leidenschaft zu schaffen, machen Kunst und Kultur zu einem Feld, in dem Burnout kein Einzelfall ist, sondern strukturell angelegt. Besonders FLINTA-Künstler:innen und Kulturschaffende sind davon betroffen: Sie bewegen sich häufig in unsicheren Arbeitsverhältnissen, leisten zusätzlich unsichtbare Care-Arbeit und sind mit Ausschlüssen sowie Ungleichheiten konfrontiert.
Das Podium bringt persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Perspektiven zusammen und fragt: Wie entsteht diese Erschöpfung – und was sagt sie über die Strukturen im Kulturbereich aus? Darüber diskutieren Nadine Lier (Kunsttherapeutin mit Fokus Burnout), Yuvviki Dioh (Leitung Inklusion & Diversität Schauspielhaus Zürich), Ashley Zweidler (Kunstschaffend) und Priszilla Medrano (Kunstschaffend), moderiert von Diana Rojas Feile (Vorstand t.Punkt), und bringen dabei unterschiedliche Perspektiven aus Kunst, Kultur und gelebter Praxis ein.
Ein Abend für Austausch, Wiedererkennen und kritisches Nachdenken.
In Zusammenarbeit mit KIN - das feministische Kunstfestival https://kinshipfestival.ch/