Mai

12

Dienstag

Gestört erzählt: Anorexie, Trauma und Selbstakzeptanz

Gestört erzählt: Anorexie, Trauma und Selbstakzeptanz Karl der Grosse - Saal, Kirchgasse 15, 8001 Zürich Tickets

Credits: zvg

Karl der Grosse - Saal, Zürich (CH)

Live-Talk mit einem Psychotherapeuten und einer Betroffenen

In Kooperation mit Tsüri.ch

Wie ein Schatten, der sie nicht mehr loslässt, ist die Anorexie (Magersucht) seit mehr als zehn Jahren Zoës ständige Begleiterin. Nach aussen verkörperte sie lange das leistungsstarke Vorzeigekind, während innerlich ein anhaltender Konflikt tobte. Ausgeprägter Perfektionismus und der Druck, Erwartungen erfüllen zu müssen, ebneten den Weg in die Essstörung. Später verstärkte eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) infolge sexualisierter Gewalterfahrung die Erkrankung zusätzlich.

Auch heute ist die ausgebildete Bühnentänzerin im Tanz- und Leistungssportbereich immer wieder mit Bodyshaming, der abwertenden Bewertung des Körpers anderer Menschen, konfrontiert. Im moderierten Gespräch mit dem Psychotherapeuten Matthias Boss erzählt Zoë, wie sie sich zunehmend bewusst für Selbstakzeptanz und Offenheit entscheidet – und damit ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen setzt.

In der Veranstaltungsreihe Gestört erzählt sprechen Menschen offen über ihren Umgang mit psychischen Erkrankungen. Die Unterhaltungen bieten einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Betroffenen, räumen mit gängigen Vorurteilen auf und fördern den Austausch über tabuisierte Themen.

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Live-Talk mit einem Psychotherapeuten und einer Betroffenen

In Kooperation mit Tsüri.ch

Wie ein Schatten, der sie nicht mehr loslässt, ist die Anorexie (Magersucht) seit mehr als zehn Jahren Zoës ständige Begleiterin. Nach aussen verkörperte sie lange das leistungsstarke Vorzeigekind, während innerlich ein anhaltender Konflikt tobte. Ausgeprägter Perfektionismus und der Druck, Erwartungen erfüllen zu müssen, ebneten den Weg in die Essstörung. Später verstärkte eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) infolge sexualisierter Gewalterfahrung die Erkrankung zusätzlich.

Auch heute ist die ausgebildete Bühnentänzerin im Tanz- und Leistungssportbereich immer wieder mit Bodyshaming, der abwertenden Bewertung des Körpers anderer Menschen, konfrontiert. Im moderierten Gespräch mit dem Psychotherapeuten Matthias Boss erzählt Zoë, wie sie sich zunehmend bewusst für Selbstakzeptanz und Offenheit entscheidet – und damit ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen setzt.

In der Veranstaltungsreihe Gestört erzählt sprechen Menschen offen über ihren Umgang mit psychischen Erkrankungen. Die Unterhaltungen bieten einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Betroffenen, räumen mit gängigen Vorurteilen auf und fördern den Austausch über tabuisierte Themen. Der Titel greift den Begriff «gestört» bewusst auf, um ihn kritisch zu hinterfragen und neu zu besetzen: Menschen mit psychischen Erkrankungen erzählen aus ihrer eigenen Perspektive und lösen sich damit von einseitigen Zuschreibungen.   

Hinweis: Die Veranstaltung thematisiert Essstörungen, Traumafolgen und sexualisierte Gewalt. Sie ist kein therapeutisches Setting, sondern eine moderierte Diskursveranstaltung mit fachlicher Einordnung.

 

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Veranstalter:in

Karl der Grosse

Vorverkauf

CHF 20.– ​ / ​​ermässigt CHF ​​12.–

Total: XX.XX CHF

Infos

Ort:

Karl der Grosse - Saal, Kirchgasse 15, Zürich, CH

Links zum Event

Veranstalter:in

Gestört erzählt: Anorexie, Trauma und Selbstakzeptanz wird organisiert durch:

Karl der Grosse