Die Veranstaltungsreihe beleuchtet koloniale Verflechtungen und Provenienzfragen im Umfeld von Oskar Reinharts Sammlung und der Handelsfirma Volkart.
Der Sammler Oskar Reinhart war ein herausragender Kenner der Kunst.
Der Aufbau seiner Sammlung war jedoch in wirtschaftliche, gesellschaftliche und historische Kontexte eingebettet, die heute kritisch zu reflektieren sind.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den kolonialen Verflechtungen im Umfeld der Handelsfirma Volkart & Cie, an der Reinhart beteiligt war. Darüber hinaus stellen sich Fragen nach der Herkunft von Kunstwerken, nach Praktiken des Kunsthandels sowie nach dem Umgang mit historisch belastetem Kulturgut im 20. Jahrhundert – insbesondere im Kontext von NS-verfolgungsbedingtem Entzug.
Die Veranstaltungsreihe nimmt diese unterschiedlichen Aspekte in den Blick und lädt zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit der Geschichte der Sammlung und ihrer Bedeutung in der Gegenwart ein.
Handelsstrukturen und ihre sozialen
Auswirkungen – am Beispiel der
Firma Gebrüder Volkart
Die Veranstaltungsreihe wird eröffnet durch Carine Bachmann, Direktorin des Bundesamts für Kultur. Im anschliessenden Gastvortrag beleuchtet Prof. Dr. Christof Dejung die globalen Handelsstrukturen der Firma Gebrüder
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Die Veranstaltungsreihe beleuchtet koloniale Verflechtungen und Provenienzfragen im Umfeld von Oskar Reinharts Sammlung und der Handelsfirma Volkart.
Der Sammler Oskar Reinhart war ein herausragender Kenner der Kunst.
Der Aufbau seiner Sammlung war jedoch in wirtschaftliche, gesellschaftliche und historische Kontexte eingebettet, die heute kritisch zu reflektieren sind.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den kolonialen Verflechtungen im Umfeld der Handelsfirma Volkart & Cie, an der Reinhart beteiligt war. Darüber hinaus stellen sich Fragen nach der Herkunft von Kunstwerken, nach Praktiken des Kunsthandels sowie nach dem Umgang mit historisch belastetem Kulturgut im 20. Jahrhundert – insbesondere im Kontext von NS-verfolgungsbedingtem Entzug.
Die Veranstaltungsreihe nimmt diese unterschiedlichen Aspekte in den Blick und lädt zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit der Geschichte der Sammlung und ihrer Bedeutung in der Gegenwart ein.
Handelsstrukturen und ihre sozialen
Auswirkungen – am Beispiel der
Firma Gebrüder Volkart
Die Veranstaltungsreihe wird eröffnet durch Carine Bachmann, Direktorin des Bundesamts für Kultur. Im anschliessenden Gastvortrag beleuchtet Prof. Dr. Christof Dejung die globalen Handelsstrukturen der Firma Gebrüder Volkart und deren soziale Auswirkungen.
In einem Round Table diskutieren Carine Bachmann, Christof Dejung und die Künstlerin und Forscherin Denise Bertschi über wirtschaftliche Netzwerke, koloniale Verflechtungen und deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Moderiert wird das Gespräch von Daniel Fanslau, der als Vermittler zwischen unterschiedlichen Perspektiven den Dialog strukturiert.
Christof Dejung ist Professor für Neueste Allgemeine Geschichte an der Universität Bern und hat mit seiner Studie zur Handelsfirma Volkart eine der ersten umfassenden Analysen globaler Handelsnetzwerke vorgelegt. Denise Bertschi beschäftigt sich in ihrer künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit intensiv mit der Kolonialgeschichte der Schweiz.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch mit dem Publikum.
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