Seit der sogenannte Friedensplan von US-Präsident Donald Trump in Kraft getreten ist, geht das Sterben im Gazastreifen verlangsamt weiter - ein Genozid in Zeitlupe. Im Westjordanland eskalieren die gewaltsamen Vertreibungen von Palästinenserinnen unter einem immer brutaleren israelischen Besatzungsregime. Die Existenz der Palästinenser war noch nie so bedroht wie heute. Rund um den sogenannten Friedensplan für Gaza kursieren dystopische Visionen für die Zukunft, zwischen glitzernden Resorts für Nichtpalästinenser und eingemauerten palästinensischen Städten mit umfassender Überwachung und «Anreizen» zur Auswanderung. Palästinensische Vertreter sind bei der Aushandlung dieser Zukunft kaum mehr eingeladen, ihre Gebiete zersplittert, ihre politischen Führer schwächer denn je.
Nun soll es im November erstmals seit 2006 Parlamentswahlen geben, und Anfang nächstes Jahr Präsidentschaftswahlen. Welchen Raum aber hat Politik in der jetzigen Situation, welche Handlungsmacht haben Palästinenser, und wie verhalten sich die Visionen von Trump & Co. zur Realität?
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Atef Abu Saif ist Schriftsteller und Politologe aus dem Gazastreifen. Er hat den Beginn des Kriegs miterlebt und in einem Tagebuch dokumentiert und schreibt gelegentlich für die Republik.
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Seit der sogenannte Friedensplan von US-Präsident Donald Trump in Kraft getreten ist, geht das Sterben im Gazastreifen verlangsamt weiter - ein Genozid in Zeitlupe. Im Westjordanland eskalieren die gewaltsamen Vertreibungen von Palästinenserinnen unter einem immer brutaleren israelischen Besatzungsregime. Die Existenz der Palästinenser war noch nie so bedroht wie heute. Rund um den sogenannten Friedensplan für Gaza kursieren dystopische Visionen für die Zukunft, zwischen glitzernden Resorts für Nichtpalästinenser und eingemauerten palästinensischen Städten mit umfassender Überwachung und «Anreizen» zur Auswanderung. Palästinensische Vertreter sind bei der Aushandlung dieser Zukunft kaum mehr eingeladen, ihre Gebiete zersplittert, ihre politischen Führer schwächer denn je.
Nun soll es im November erstmals seit 2006 Parlamentswahlen geben, und Anfang nächstes Jahr Präsidentschaftswahlen. Welchen Raum aber hat Politik in der jetzigen Situation, welche Handlungsmacht haben Palästinenser, und wie verhalten sich die Visionen von Trump & Co. zur Realität?
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Atef Abu Saif ist Schriftsteller und Politologe aus dem Gazastreifen. Er hat den Beginn des Kriegs miterlebt und in einem Tagebuch dokumentiert und schreibt gelegentlich für die Republik. Er ist auch Mitglied der Fatah-Partei von Präsident Abbas und war zu Beginn des Kriegs Kulturminister der Autonomiebehörde.
Emanuel Schäublin ist Sozialanthropologe und hat in den palästinensischen Gebieten geforscht. Am Center for Security Studies der ETH arbeitet er in der Konfliktmediation und befasst sich unter anderem mit internationalen Initiativen für die palästinensischen Gebiete.
Moderation
Monika Bolliger, Leiterin Ressort Global
Programm
19.00 Uhr Türöffnung
19.30 Uhr Podiumsdiskussion inklusive Fragen aus dem Publikum
21.00 Uhr Abschluss und offene Bar
Wir freuen uns auf Sie!
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