Sep
26
Samstag
Die Eisenbahnstraße in den letzten 500 Jahren
Credits: Pöge-Haus e.V.
Die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten ist berühmt-berüchtigt als Ort der Kriminalität, der Gefahr und der Abweichung von der bürgerlichen Norm. Ein Blick in der Geschichte derMagistrale und der umliegenden Stadtteile Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf zeigt: Schon seit Jahrhunderten ist es eine Gegend der Außenseiter und Ausgestoßenen, der Verlierer und Benachteiligten, aber auch der Andersdenkenden, der Kämpferinnen und Widerständler, der Nicht-Dazugehörenden und Nicht-Dazugehören-Wollenden.
Auf diesem Rundgang erfahrt ihr:
– was Dichterfürst Goethe und Kaiser Napoleon hier zu suchen hatten;
– wie die erste deutsche Ferneisenbahn einen ehemaligen Rotlichtbezirk aus lauter Brombeerhecken durchschnitt;
– wie die bürgerliche Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts hier vorangetriebenwurde, aber auch die Homöopathie und die Handschriftendeutung;
– wie Kommunisten und Arbeiterführer den „Roten Osten“ Leipzigs prägten;
– wie Lene Voigt hier auf den Gedanken kam, klassische Gedichte auf Sächsischumzudichten;
– warum der vergessene Urheber der „Feuerzangenbowle“, der hier aufwuchs,vergessen wurde;
– was man hier tut, um Drogentote und deren Menschenwürde nicht zu vergessen;
– dass es ohne den Leipziger Osten weder den Diercke-Weltatlas noch die
Die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten ist berühmt-berüchtigt als Ort der Kriminalität, der Gefahr und der Abweichung von der bürgerlichen Norm. Ein Blick in der Geschichte derMagistrale und der umliegenden Stadtteile Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf zeigt: Schon seit Jahrhunderten ist es eine Gegend der Außenseiter und Ausgestoßenen, der Verlierer und Benachteiligten, aber auch der Andersdenkenden, der Kämpferinnen und Widerständler, der Nicht-Dazugehörenden und Nicht-Dazugehören-Wollenden.
Auf diesem Rundgang erfahrt ihr:
– was Dichterfürst Goethe und Kaiser Napoleon hier zu suchen hatten;
– wie die erste deutsche Ferneisenbahn einen ehemaligen Rotlichtbezirk aus lauter Brombeerhecken durchschnitt;
– wie die bürgerliche Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts hier vorangetriebenwurde, aber auch die Homöopathie und die Handschriftendeutung;
– wie Kommunisten und Arbeiterführer den „Roten Osten“ Leipzigs prägten;
– wie Lene Voigt hier auf den Gedanken kam, klassische Gedichte auf Sächsischumzudichten;
– warum der vergessene Urheber der „Feuerzangenbowle“, der hier aufwuchs,vergessen wurde;
– was man hier tut, um Drogentote und deren Menschenwürde nicht zu vergessen;
– dass es ohne den Leipziger Osten weder den Diercke-Weltatlas noch die FriedlicheRevolution 1989 gegeben hätte…
… und einiges mehr!
Es führt Dr. Uwe Krüger vom Bürgerverein Neustädter Markt.
Start ist vor dem Aldi in der Konradstraße 27.
Ende ist auf dem Volkmarsdorfer Markt (bei Google Maps: Ernst-Thälmann-Platz).
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen je Rundgang begrenzt. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich.
Bitte meldet euch hier oder per Mail unter kontakt@poege-haus.de an. Bei letzterem bekommt ihr dann per Mail eine Anmeldebestätigung und die Bankverbindung bzw. das Paypal-Konto zur Überweisung der Teilnahmegebühr. Diese beträgt 6-10 Euro p.P. (nach Selbsteinschätzung).
Dieser Rundgang wird gefördert aus dem Stadtbezirksbudget des Stadtbezirksbeirats Leipzig-Ost.
Bitte fülle die folgenden Felder aus.
Tickets
Online-Verkauf endet am Samstag, 26.09.2026 18:00
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Mit dem Flex-Ticket hast du maximale Freiheit: Storniere bis 48 Stunden vor Eventbeginn ohne Angabe von Gründen. Du erhältst den vollen Ticketpreis zurück, abzüglich kleiner Bearbeitungskosten (€ 0.63).
Stornierbar bis 48 Stunden vor Eventbeginn
Normal
Normal
Preise inkl. Steuern inkl. Servicekosten
Total: XX.XX €
Infos
Ort:
Konradstraße 27, Konradstraße 27, Leipzig, DEVeranstalter:in
Die Eisenbahnstraße in den letzten 500 Jahren wird organisiert durch:
Pöge-Haus e.V.
Kategorie: Führungen & Vorträge / Stadtführung