Imre Hofmann und Nicola Condoleo
Ich bin ich, und du bist du. Verschieden und doch in vielem ähnlich. Wo endet das Ich, und wo beginnt das Du? Was geschieht in diesem Dazwischen? Wie stehen wir mit anderen in Beziehung, ohne mit ihnen zu verschmelzen? Und wie bewahren wir unsere Eigenständigkeit, ohne uns voneinander abzuschotten?
Das Verhältnis zwischen uns und anderen Menschen ist von Spannungen geprägt: Nähe und Distanz, Anziehung und Ablehnung, Selbständigkeit und Abhängigkeit, Anerkennung und Zumutung. Deshalb lässt sich die Grenze zwischen zwei Menschen nicht einfach als scharfe Linie verstehen. Sie trennt und schützt, ebenso verbindet sie. Sie schafft Raum für Begegnung, Berührung und Austausch.
Nicola Condoleo und Imre Hofmann vom Zürcher Institut für Philosophische Praxis ZIPPRA eröffnen an diesem Abend einen Denkraum, in dem diese Fragen gemeinsam diskutiert und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden.
Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresfokus RAUM im Debattierhaus Karl der Grosse