Acht Chorwerke loten auf unterschiedliche Weise den Übergang zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem aus. Engel, Visionen, mythische Tiere, kosmische Kräfte und magische Beschwörungen stehen dabei im Zentrum – Zwischenwesen im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
- Spirituell-biblische Werke von Mendelssohn, Van Ness und Harris stellen Engel und ihre Ordnung in den Vordergrund.
- Mystisch-symbolisch von Gjeilo und Brahms werden symbolische Elemente (Einhorn für Christus, Windsbraut für Sehnsucht) in eine bildstarke Klangsprache umgesetzt
- Magisch-dramatische Kompositionen von Mäntyjärvi, Tormis und Jēkabsone bringen Hexen, Donnergötter und Schmiedeflüche zum Klingen – rhythmisch prägnant und mit eindrücklicher Ausdruckskraft.
So entsteht ein Konzertprogramm, das verschiedene Klangwelten verbindet und die Grenze zwischen Himmel und Erde auf poetische Weise durchlässig macht.