Win Nimchiou? Wo gehen wir hin?
Vier Performer*innen – ein Schauspieler, eine Tänzerin, eine Musikerin und ein Maler – begeben sich immer wieder in Aufbruchsstimmung und kommen doch nie vom Fleck. Sie stehen im Regen, kämpfen gegen Widerstände und wagen Sprünge über Grenzen hinweg – sprachliche, disziplinäre und generationelle. Beim gemeinsamen Teetrinken kommt es zu süssen Wortgefechten, bittere kulturelle Klischees stecken fest im Hals und müssen rausgebrüllt werden. Und doch schnallen sie sich am Ende die Sneakers an und machen sich auf in eine unbekannte Zukunft.
Die arabische Sprache ist längst Teil der europäischen Klanglandschaft – und doch wird sie hier oft als fremd wahrgenommen und stigmatisiert. In «Bis zum Ende des Regens» widmet sich Donya Speaks den arabischen Gedichten ihres Onkels Amor Sbika und dem Kontrast ihrer beiden Lebenswelten. Mit einem Team aus Bern und Tunis setzt sie sich mit dem Begriff der Bewegungsfreiheit auseinander. Gemeinsam stellen sie die Gedichte – als Fenster für geistige Erkundungen – dem physischen Raum gegenüber und schlagen dabei eine Brücke von der körperlichen Beweglichkeit zur soziopolitischen Bewegungsfreiheit zwischen Europa und Nordafrika. Eine Komposition aus Lesung, Tanz und Spiel, die das Publikum einlädt, sich diesen Themen zu
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Win Nimchiou? Wo gehen wir hin?
Vier Performer*innen – ein Schauspieler, eine Tänzerin, eine Musikerin und ein Maler – begeben sich immer wieder in Aufbruchsstimmung und kommen doch nie vom Fleck. Sie stehen im Regen, kämpfen gegen Widerstände und wagen Sprünge über Grenzen hinweg – sprachliche, disziplinäre und generationelle. Beim gemeinsamen Teetrinken kommt es zu süssen Wortgefechten, bittere kulturelle Klischees stecken fest im Hals und müssen rausgebrüllt werden. Und doch schnallen sie sich am Ende die Sneakers an und machen sich auf in eine unbekannte Zukunft.
Die arabische Sprache ist längst Teil der europäischen Klanglandschaft – und doch wird sie hier oft als fremd wahrgenommen und stigmatisiert. In «Bis zum Ende des Regens» widmet sich Donya Speaks den arabischen Gedichten ihres Onkels Amor Sbika und dem Kontrast ihrer beiden Lebenswelten. Mit einem Team aus Bern und Tunis setzt sie sich mit dem Begriff der Bewegungsfreiheit auseinander. Gemeinsam stellen sie die Gedichte – als Fenster für geistige Erkundungen – dem physischen Raum gegenüber und schlagen dabei eine Brücke von der körperlichen Beweglichkeit zur soziopolitischen Bewegungsfreiheit zwischen Europa und Nordafrika. Eine Komposition aus Lesung, Tanz und Spiel, die das Publikum einlädt, sich diesen Themen zu widmen – und sich dem Klang der Sprache hinzugeben.
Konzept/Performance: Donya Speaks. Schauspiel: Abdelkader Ben Said. Live-Zeichnungen: Raphael Burger. Musik: Amel Naffetti. Bühne: Kerim El-Mokdad. Kostüm: Nina Jaun. Choreografische Begleitung: Olivia Ronzani. Trailer/Fotos: Irene Ferrando Gonzàlez. Produktion: Svenja Strahm. Dauer: 60 Minuten. Sprachen: Arabisch, Berndeutsch, Französisch.
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