HORIZONS INTÉRIEURS
– Wenn Wahrnehmung zur Landschaft wird
10.04. – 15.07.2026
Horizons Intérieurs bezeichnet jenen Moment, in dem das Innere topografisch wird. Landschaft ist kein Gegenüber, sondern ein Zustand des Bewusstseins – ein vibrierender Übergang zwischen Sehen, Erinnerung und Erwartung. Jeder Blick zeichnet eine Linie, jeder Atemzug verschiebt Horizonte.
Die Ausstellung steht in der langen Bewegung der französischen Malerei, in der Landschaft sich vom äußeren Motiv zur inneren Erfahrung verwandelt.
Von den Naturstudien Corots und der Schule von Barbizon über das impressionistische Licht Monets bis zu den farbintensiven Innenräumen Bonnards und den abstrakten Landschaftsenergien eines Nicolas de Staël verschiebt sich der Fokus: Landschaft wird zunehmend ein Zustand des Bewusstseins.
Diese Entwicklung bildet den Resonanzraum, in dem die zeitgenössischen Künstler der Ausstellung ihre eigenen inneren Topografien entfalten – als heutige Fortsetzung einer Tradition, in der Sehen selbst Landschaft wird.
Malerei wird hier zu einem Feld innerer Zustände: Farbschichtungen wie Atemzüge, Gesten wie sedimentierte Zeit, Flächen wie aufsteigende Erinnerungen. Wahrnehmung wird sichtbar – nicht als Abbild, sondern als Rhythmus, als Zustand, als Fluss.
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HORIZONS INTÉRIEURS
– Wenn Wahrnehmung zur Landschaft wird
10.04. – 15.07.2026
Horizons Intérieurs bezeichnet jenen Moment, in dem das Innere topografisch wird. Landschaft ist kein Gegenüber, sondern ein Zustand des Bewusstseins – ein vibrierender Übergang zwischen Sehen, Erinnerung und Erwartung. Jeder Blick zeichnet eine Linie, jeder Atemzug verschiebt Horizonte.
Die Ausstellung steht in der langen Bewegung der französischen Malerei, in der Landschaft sich vom äußeren Motiv zur inneren Erfahrung verwandelt.
Von den Naturstudien Corots und der Schule von Barbizon über das impressionistische Licht Monets bis zu den farbintensiven Innenräumen Bonnards und den abstrakten Landschaftsenergien eines Nicolas de Staël verschiebt sich der Fokus: Landschaft wird zunehmend ein Zustand des Bewusstseins.
Diese Entwicklung bildet den Resonanzraum, in dem die zeitgenössischen Künstler der Ausstellung ihre eigenen inneren Topografien entfalten – als heutige Fortsetzung einer Tradition, in der Sehen selbst Landschaft wird.
Malerei wird hier zu einem Feld innerer Zustände: Farbschichtungen wie Atemzüge, Gesten wie sedimentierte Zeit, Flächen wie aufsteigende Erinnerungen. Wahrnehmung wird sichtbar – nicht als Abbild, sondern als Rhythmus, als Zustand, als Fluss. Landschaft erscheint als Übergang, als Spannung, als leiser Druck der Zeit – als ein Atem, der sich im Betrachter fortsetzt.
Die Künstler:
Sandrine Aléhaux
Nicolas Gasiorowski
Christian Martinache
Vincent Vallois
Vernissage am 10. + 11. April 2026, 20h
Studio NOVO Artspace
Sülzburgstraße 189
50937 Köln
Text und Idee: Robert Mohren
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