Darf man einen Menschen verurteilen, der etwas geklaut hat, das so klein ist, dass man es noch nicht mal mit dem grössten und besten Mikroskop der Welt sehen kann? Zwei Männer diskutieren, erzählen von Träumen und schauen auf das reale Leben mit Augenzwinkern: Beide lieben Spaghetti Bolognese und beide wären gerne ein Zebra. Aber der eine ist Räuber und der andere Polizist. Eine absurde Geschichte einer aussergewöhnlichen Freundschaft.
Wir springen vom Hundertsten ins Tausendste, ufern ins Absurde aus, schlagen Haken oder öffnen irgendwo ein unscheinbares Hintertürchen, um genau da zu landen, wo man es am wenigsten erwartet hätte. Plötzlich werden wir philosophisch, mal sind wir schräg und albern, dann wieder sinnlich-intuitiv und voll menschlicher Wärme. Nie sind wir belehrend: Mit dem Zeigefinger kitzeln wir eher den Verstand durch, als ihn mahnend zu erheben. Mit «Das Büro mit dem lustigen Namen» richten wir einen Raum für das spielerische und freie Denken ein.
Spiel Florian Butsch, Gregor Schaller
Musik, Text, Regie Johannes Dullin
Eintritt CHF 20/10