Mittagsintermezzo «fifty-five minutes»
Christoph Pfändler Hackbrett
Christoph Pfändler mit seinem Programm aus dem Album «Stimmig»
Dienstag, 08.09.2026 | 12:15 Uhr
Öffnung Kasse 60 Minuten vor Konzertbeginn. Einlass 30 Minuten vor Konzertbeginn.
Ein Hackbrett auf Reisen – stimmig
«Stimmig» – ein Begriff mit unzähligen Bedeutungen: Sobald mehrere Instrumente in einem Ensemble oder Orchester zusammenkommen, braucht es sie. Denn wenn die Tonhöhen der Instrumente nicht aufeinander abgestimmt sind, dann kann keine Stimmung aufkommen – davon kann jede Musikerin, jeder Konzertbesucher berichten. Stimmungen, das sind auch Gefühlszustände. Und das wundervolle an Musik ist, dass sie diese nicht nur beschreiben, sondern auch hervorrufen kann.
«Stimmig» – ein Begriff, der auch für jeden Hackbrettler und jede Hackbrettlerin eine ganz spezielle Bedeutung hat, ist man doch och während des Stimmens der 135 Saiten diversen Gefühlszuständen und – eben – Stimmungen unterworfen. Doch auch die Anordnung der Töne auf dem Hackbrett, von denen es alleine in der Schweiz etwa fünf gängige Arten gibt, nennt man «Stimmungen».
Christoph Pfändler, der mit seinem Instrument die Genregrenzen der angestammten Volksmusik gerne überwindet und die Hand zu Jazz, Klassik und Rock reicht, liess sich von der
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Mittagsintermezzo «fifty-five minutes»
Christoph Pfändler Hackbrett
Christoph Pfändler mit seinem Programm aus dem Album «Stimmig»
Dienstag, 08.09.2026 | 12:15 Uhr
Öffnung Kasse 60 Minuten vor Konzertbeginn. Einlass 30 Minuten vor Konzertbeginn.
Ein Hackbrett auf Reisen – stimmig
«Stimmig» – ein Begriff mit unzähligen Bedeutungen: Sobald mehrere Instrumente in einem Ensemble oder Orchester zusammenkommen, braucht es sie. Denn wenn die Tonhöhen der Instrumente nicht aufeinander abgestimmt sind, dann kann keine Stimmung aufkommen – davon kann jede Musikerin, jeder Konzertbesucher berichten. Stimmungen, das sind auch Gefühlszustände. Und das wundervolle an Musik ist, dass sie diese nicht nur beschreiben, sondern auch hervorrufen kann.
«Stimmig» – ein Begriff, der auch für jeden Hackbrettler und jede Hackbrettlerin eine ganz spezielle Bedeutung hat, ist man doch och während des Stimmens der 135 Saiten diversen Gefühlszuständen und – eben – Stimmungen unterworfen. Doch auch die Anordnung der Töne auf dem Hackbrett, von denen es alleine in der Schweiz etwa fünf gängige Arten gibt, nennt man «Stimmungen».
Christoph Pfändler, der mit seinem Instrument die Genregrenzen der angestammten Volksmusik gerne überwindet und die Hand zu Jazz, Klassik und Rock reicht, liess sich von der Vielschichtigkeit des Wortes inspirieren und kreierte damit Stücke, welche in ihrer Art noch nie gehört wurden auf dem Appenzeller Hackbrett. Die Stimmungsskala reicht dabei von «wie romantisch» bis «Was hat ihm Sargans bloss angetan?». Das kalte und leise «Januar» steht im Kontrast zum jazzigen «Lift» und zum heimeligen «Haumesser». Die Klanglichkeit des Hackbretts ist mindestens so vielschichtig wie das Wort «Stimmig».
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