Ein Gipfeltreffen zweier Ausnahmebegabungen: Einer der begehrtesten Pianisten weltweit – der das Publikum in der Kirche Saanen bereits mehrfach zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat – trifft auf einen jungen Landsmann, geprägt von der grossen russischen Geigenschule und ausgebildet bei Boris Kuschnir in Wien, dem Schüler des legendären David Oistrach – und, man staune, auch von Dmitri Schostakowitsch selbst! Im Anschluss an die tief bewegende Violinsonate Nr. 1 von Sergei Prokofjew – jenes Werk, das 1953 bei den Trauerfeierlichkeiten für den Komponisten von seinem Widmungsträger David Oistrach interpretiert wurde – begegnen wir Daniil Trifonov mit einem wahren Statement: den 24 Präludien für Klavier op. 34. Der in Prokofjews frühen Jahren entstandene Zyklus orientiert sich bewusst am Vorbild Johann Sebastian Bachs: Jedes Präludium durchschreitet eine eigene Dur- oder Molltonart und entfaltet so ein geschlossenes Panorama aller Tonarten.
Sergei Dogadin, Violine
Daniil Trifonov, Klavier
Sergei Prokofjew (1891–1953)
Violinsonate Nr. 1 f-Moll op. 80
Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
24 Präludien für Klavier op. 34 (1933)