Am 8. Mai 2025 startet der Verein „Rettet die Alte Kirche Körrenzig e.V.“ in die mittlerweile 20. Auflage seiner erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Kultur Alte Kirche“. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres erwartet das Publikum ein außergewöhnliches Konzert, das in Kooperation mit dem Aachener Festival für Alte Musik Fonte vivace präsentiert wird: Das Berliner Ensemble „Das Kolorit“ entführt die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Klangwelt des 18. Jahrhunderts – inspiriert von den berühmten Reisetagebüchern des englischen Musikwissenschaftlers Charles Burney.
Vor 250 Jahren begab sich Burney auf eine ausgedehnte Europareise, um den „gegenwärtigen Zustand der Musik“ zu erkunden. Mit Empfehlungsschreiben im Gepäck traf er bedeutende Komponisten seiner Zeit – darunter J.A. Hasse, C.P.E. Bach und den jungen W.A. Mozart – und hielt seine Eindrücke in lebendigen, oft humorvollen Reiseberichten fest.
Das Ensemble „Das Kolorit“ lässt diese historischen Begegnungen in einer facettenreichen Konzertperformance aufleben. Begleitet von Auszügen aus Burneys Tagebüchern, die von Viola von der Burg rezitiert werden, erklingen Werke von C.P.E. Bach, W.A. Mozart, Wilhelmine von Bayreuth, A. Vivaldi und weiteren Komponisten jener Epoche. Musik und Text verweben sich zu einem atmosphärischen Porträt des
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Am 8. Mai 2025 startet der Verein „Rettet die Alte Kirche Körrenzig e.V.“ in die mittlerweile 20. Auflage seiner erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Kultur Alte Kirche“. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres erwartet das Publikum ein außergewöhnliches Konzert, das in Kooperation mit dem Aachener Festival für Alte Musik Fonte vivace präsentiert wird: Das Berliner Ensemble „Das Kolorit“ entführt die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Klangwelt des 18. Jahrhunderts – inspiriert von den berühmten Reisetagebüchern des englischen Musikwissenschaftlers Charles Burney.
Vor 250 Jahren begab sich Burney auf eine ausgedehnte Europareise, um den „gegenwärtigen Zustand der Musik“ zu erkunden. Mit Empfehlungsschreiben im Gepäck traf er bedeutende Komponisten seiner Zeit – darunter J.A. Hasse, C.P.E. Bach und den jungen W.A. Mozart – und hielt seine Eindrücke in lebendigen, oft humorvollen Reiseberichten fest.
Das Ensemble „Das Kolorit“ lässt diese historischen Begegnungen in einer facettenreichen Konzertperformance aufleben. Begleitet von Auszügen aus Burneys Tagebüchern, die von Viola von der Burg rezitiert werden, erklingen Werke von C.P.E. Bach, W.A. Mozart, Wilhelmine von Bayreuth, A. Vivaldi und weiteren Komponisten jener Epoche. Musik und Text verweben sich zu einem atmosphärischen Porträt des 18. Jahrhunderts – farbenreich, geistreich und mit einem Augenzwinkern.
Das 2021 gegründete Berliner Ensemble hat sich der Kammermusik auf historischen Instrumenten verschrieben. Seine künstlerische Handschrift liegt in einer gemeinsamen Klangerforschung, die über individuelle Virtuosität hinausgeht. „Das Kolorit“ experimentiert mit neuen Konzertformaten, entwickelt Kinderkonzerte und verbindet Musik mit anderen Kunstformen. Jedes Projekt wird als eigenständige Bühnenshow konzipiert, die das Publikum zu neuen Perspektiven auf bekannte und selten gespielte Werke einlädt.
Zu den jüngsten Stationen des Ensembles zählen Auftritte beim Heidelberger Frühling, dem südtirol festival meran sowie beim Música d’Estiu Ciutadella Menorca. In der Saison 2023/24 war „Das Kolorit“ Residenzensemble auf Schloss Rheinsberg (Brandenburg) und gastierte dort regelmäßig als „Rheinsberger Hofkapelle“. 2024 erhielt die Gruppe zudem das Stipendium #MusikerZukunft der Deutschen Orchester-Stiftung zur Konzeption und Uraufführung der audiovisuellen Installation „Il tempo perduto“.
Das Kernensemble besteht aus Sophia Schambeck (Blockflöten), Leon Serafin Jänicke (Theorbe & Barockgitarre), Mariona Mateu Carles (Violone in G) und Rosalía Gómez Lasheras (Cembalo).
Dieses Konzert stellt gleichzeitig den Start des „Linnicher Kultursommer“ dar.
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