LATE NIGHT ZAPPING bringt ein scheinbar banales, alltägliches Ritual in den Konzertsaal: das nächtliche Zappen. Sobald die Hauptsendezeit vorbei ist, füllen sich die Fernsehkanäle mit seltsamen und fragmentarischen Inhalten – alten Schwarz-Weiß-Filmen, endlosen Werbesendungen, Wahrsagern, vergessenen Dokumentarfilmen oder veralteten Musikvideos –, wodurch eine Atmosphäre entsteht, die zwischen Faszination und Irritation schwankt.
Im Konzertsaal stehen mehrere Fernseher zwischen den Zuschauern und verwandeln die Sitzreihen in kleine, improvisierte Wohnzimmer. Auf den Bildschirmen laufen vier imaginäre Kanäle, die jeweils einem der aufgeführten Werke zugeordnet sind. Die Kanäle wechseln automatisch und synchron, als würde eine unsichtbare Hand die Fernbedienung bedienen. So entsteht eine fragmentierte Wahrnehmung der Musik, die ständig unterbrochen und neu ausgerichtet wird – genau wie vor dem Fernseher.
Was normalerweise ein einsames Ritual ist, verwandelt sich so in ein kollektives Erlebnis, einen gemeinsamen Abend vor dem Bildschirm. Absurdität und Faszination wechseln sich ab; Wiederholungen erzeugen eine eigentümliche hypnotische Wirkung, während Überraschungen und Unterbrechungen die Aufmerksamkeit des Publikums wach halten. Die unbeabsichtigte Komik der Fernsehbilder
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LATE NIGHT ZAPPING bringt ein scheinbar banales, alltägliches Ritual in den Konzertsaal: das nächtliche Zappen. Sobald die Hauptsendezeit vorbei ist, füllen sich die Fernsehkanäle mit seltsamen und fragmentarischen Inhalten – alten Schwarz-Weiß-Filmen, endlosen Werbesendungen, Wahrsagern, vergessenen Dokumentarfilmen oder veralteten Musikvideos –, wodurch eine Atmosphäre entsteht, die zwischen Faszination und Irritation schwankt.
Im Konzertsaal stehen mehrere Fernseher zwischen den Zuschauern und verwandeln die Sitzreihen in kleine, improvisierte Wohnzimmer. Auf den Bildschirmen laufen vier imaginäre Kanäle, die jeweils einem der aufgeführten Werke zugeordnet sind. Die Kanäle wechseln automatisch und synchron, als würde eine unsichtbare Hand die Fernbedienung bedienen. So entsteht eine fragmentierte Wahrnehmung der Musik, die ständig unterbrochen und neu ausgerichtet wird – genau wie vor dem Fernseher.
Was normalerweise ein einsames Ritual ist, verwandelt sich so in ein kollektives Erlebnis, einen gemeinsamen Abend vor dem Bildschirm. Absurdität und Faszination wechseln sich ab; Wiederholungen erzeugen eine eigentümliche hypnotische Wirkung, während Überraschungen und Unterbrechungen die Aufmerksamkeit des Publikums wach halten. Die unbeabsichtigte Komik der Fernsehbilder verschmilzt mit der Ernsthaftigkeit der Live-Aufführung, und die Verwirrung wird zu einem integralen Bestandteil eines Spiels, in dem die Grenzen zwischen Konzert und Fernsehabend verschwimmen.
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