Nicht ganz so populär wie der Film Der weisse Hai, aber ähnlich legendär ist der «Gelbe Hai»: das letzte Album von Frank Zappa. 1992, kurz vor seinem viel zu frühen Tod und bereits schwer von seiner Krebserkrankung gezeichnet, tat sich der amerikanische Avantgarde-Rocker mit den Neue-Musik-Spezialist*innen des Ensemble Modern zusammen. Für sie schrieb er eine virtuose Orchestersuite, die Neugeschaffenes mit Zappa-Favoriten verbindet. Etwa mit Uncle Meat oder mit dem G-Spot Tornado: Diese Feier des vaginalen Orgasmus in rasendem Tempo hatte Zappa ursprünglich für das elektronische Synclavier komponiert und live eigentlich für unspielbar gehalten. Mit The Yellow Shark schloss sich ein Kreis, denn bevor er mit seiner Band The Mothers of Invention zum gefeierten Rock-Provokateur aufstieg, hatte sich Zappa musikalisch eher an Igor Strawinsky und Edgard Varèse orientiert. Später arbeitete er mit Pierre Boulez oder mit Kent Nagano und dem London Symphony Orchestra zusammen. Auch The Yellow Shark reisst lustvoll die Grenze zwischen E- und U-Musik nieder, mixt experimentelle Klänge mit Jazzphrasen und dem rhythmischen Drive der Rockmusik.
Mitwirkende:
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Nicht ganz so populär wie der Film Der weisse Hai, aber ähnlich legendär ist der «Gelbe Hai»: das letzte Album von Frank Zappa. 1992, kurz vor seinem viel zu frühen Tod und bereits schwer von seiner Krebserkrankung gezeichnet, tat sich der amerikanische Avantgarde-Rocker mit den Neue-Musik-Spezialist*innen des Ensemble Modern zusammen. Für sie schrieb er eine virtuose Orchestersuite, die Neugeschaffenes mit Zappa-Favoriten verbindet. Etwa mit Uncle Meat oder mit dem G-Spot Tornado: Diese Feier des vaginalen Orgasmus in rasendem Tempo hatte Zappa ursprünglich für das elektronische Synclavier komponiert und live eigentlich für unspielbar gehalten. Mit The Yellow Shark schloss sich ein Kreis, denn bevor er mit seiner Band The Mothers of Invention zum gefeierten Rock-Provokateur aufstieg, hatte sich Zappa musikalisch eher an Igor Strawinsky und Edgard Varèse orientiert. Später arbeitete er mit Pierre Boulez oder mit Kent Nagano und dem London Symphony Orchestra zusammen. Auch The Yellow Shark reisst lustvoll die Grenze zwischen E- und U-Musik nieder, mixt experimentelle Klänge mit Jazzphrasen und dem rhythmischen Drive der Rockmusik.
Mitwirkende:
Programm:
Frank Zappa (1940–1993)
The Yellow Shark
Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 22.05 Uhr.
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