Wer Bob Dylan liebt, kommt an diesem Abend voll auf seine Kosten – und entdeckt die Songs des Meisters von einer ganz neuen Seite: Mäck’n’More spielen seine Lieder in Zürcher Mundart. Der Bandleader Martin «Mäck» Gmür liess sich von anderen Dylan-Übersetzern wie Polo Hofer, Francis Cabrel oder Wolfgang Niedecken inspirieren und hat mittlerweile gegen 50 Songs auf der Liste. Mäck legt Wert auf eine gute Mundart, auch der Rhythmus jeder Zeile muss stimmen, und der oft etwas kryptische Text von Bob Dylan soll möglichst präzis und doch sinnstiftend daherkommen. Aus «A hard rain’s gonna fall» wird so «E Sturmfluet chunnt uf ois zue», aus der «Desolation Row» wird «D Verzwiifligs-Gass», nur der «Senor» bleibt auch auf Züritütsch der «Senor». Die Band spielt mal verstärkt, mal rein akustisch und in verschiedenen Zusammensetzungen.
Im Kulturbistro werden neben Mäck Gmür der Bassist Beat Böckli, die Sängerin Elisabetta Antonelli sowie der Geiger Pär Näsbom dabei sein. Und dieses Quartett wird zeigen: Bob Dylans Texte sind auch heute noch aussagestark und wichtig – seine Melodien sind ohnehin zeitlos.
Türöffnung, 18:00 Uhr