Das heutige Quartett wurde ursprünglich von der Târ-Spielerin Sogol Mirzaei und dem Sänger und Perkussionisten Hossein Rad als Duo gegründet. Später hat Sānāz Sattārzādeh die Rolle der Târ-Spielerin übernommen – eine Rolle, die im heutigen Iran Männern vorbehalten ist – und wurde um zwei junge Musiker*innen, der Oud-Spielerin Najmeh Saghir und dem Kamantsche-Spieler Sina Danesh aus Teheran, aufs Schönste erweitert.
Dabei begibt sich jedes Instrument des Ensembles auf seine eigene, einzigartige Reise, während es gleichzeitig zur Schaffung eines harmonischen, kollektiven Klangs beiträgt. Mit ihrer Mischung verschiedener arabischer Kulturen aus dem gesamten zentralasiatischen und nahöstlichen Raum erweckt das Rokh Quartet damit die Kulturen des gesamten ehemaligen persischen Reichs, weit über die Grenzen des heutigen Iran hinaus, zu neuem Leben. Die vier unglaublich virtuosen Musiker*innen haben eine unverwechselbare, aktuelle, hochsensible musikalische Sprache entwickelt, die sowohl in den Originalwerken, als auch in ihren neu bearbeiteten Arrangements und Eigenkompositionen zum Ausdruck kommt und die zeitlose Schönheit und Vielfalt der reichen persischen Musiktradition widerspiegelt. Musik, wie man sie hierzulande nur selten zu hören bekommt!
Sānāz Sattārzādeh târ (langhalslaute)
Hossein Rad voc, tombak, dâyereh (perc)
Sina Danesh kamantsche
Ava Aresazan oud