Mär

15

Sonntag

Jazz Matinée: TOMAS SAUTER ORGAN TRIO

Jazz Matinée: TOMAS SAUTER ORGAN TRIO RESTAURANT CHUTZ, Landhausquai 3, 4500 Solothurn Tickets

Credits: Jazz im Chutz

RESTAURANT CHUTZ, Solothurn (CH)

Irgendwann, irgendwo ... ein passenderes Motto für die neueste Produktion des phänomenal vielseitigen und kreativen Gitarristen Tomas Sauter könnte es gar nicht geben. Mit zahlreichen Veröffentlichungen auf seinem eigenen Label CATWALK hat der umtriebige Bieler Übermusiker über viele Jahre eindrücklich gezeigt, dass er alles kann: im Solo, Duo, Trio, Quartett, Quintett, an der Klassik-, Western-, Jazz- und Stromgitarre und sogar am Elektrobass hat der allzeit stilsichere Leader ein Album nach dem anderen mit lauter wunderbaren Eigenkompositionen veröffentlicht. Es war bloß eine Frage der Zeit, bis irgendwann auch ein Tonträger in der klassischsten aller Gitarrenbands folgen würde, dem Hammond Trio.

Die innige Beziehung von Gitarristen zur Orgel ist einfach zu erklären: Weil eine Hammond eigentlich schon für sich ein Orchester ist, dem sich flächige Klänge ebenso wie knackige Basslinien entlocken lassen, braucht sich die Gitarre für einmal nicht um den harmonischen Zusammenhalt der Musik zu kümmern und kann ganz auf die Improvisation fokussieren. Dem gewieften Solisten eröffnen sich da ungeahnte Räume, die Sauter mit beeindruckender Souveränität und sprudelndem Einfallsreichtum bespielt.

Als Komponist versteht es Sauter wie kein Zweiter, die Raffinesse und Komplexität des

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Irgendwann, irgendwo ... ein passenderes Motto für die neueste Produktion des phänomenal vielseitigen und kreativen Gitarristen Tomas Sauter könnte es gar nicht geben. Mit zahlreichen Veröffentlichungen auf seinem eigenen Label CATWALK hat der umtriebige Bieler Übermusiker über viele Jahre eindrücklich gezeigt, dass er alles kann: im Solo, Duo, Trio, Quartett, Quintett, an der Klassik-, Western-, Jazz- und Stromgitarre und sogar am Elektrobass hat der allzeit stilsichere Leader ein Album nach dem anderen mit lauter wunderbaren Eigenkompositionen veröffentlicht. Es war bloß eine Frage der Zeit, bis irgendwann auch ein Tonträger in der klassischsten aller Gitarrenbands folgen würde, dem Hammond Trio.

Die innige Beziehung von Gitarristen zur Orgel ist einfach zu erklären: Weil eine Hammond eigentlich schon für sich ein Orchester ist, dem sich flächige Klänge ebenso wie knackige Basslinien entlocken lassen, braucht sich die Gitarre für einmal nicht um den harmonischen Zusammenhalt der Musik zu kümmern und kann ganz auf die Improvisation fokussieren. Dem gewieften Solisten eröffnen sich da ungeahnte Räume, die Sauter mit beeindruckender Souveränität und sprudelndem Einfallsreichtum bespielt.

Als Komponist versteht es Sauter wie kein Zweiter, die Raffinesse und Komplexität des zeitgenössischen Jazz mit der Schönheit und Eingängigkeit eines eleganten Popsongs zu paaren. Dazu kommt eine ausgesprochene Liebe zum Wohlklang. Sauter ist ein Klangtüftler und seine Gitarren aus den 1950er und 60er Jahren von Gibson und Fender klingen so ausgewogen und authentisch, dass man meint, das Holz der Instrumente riechen zu können beim Hören der Musik. Das Resultat der jahrelangen Suche nach dem perfekten Klang, die herausragenden Kompositionen und das Musizieren auf höchstem Niveau ist eine Musik, die viel Dynamik und Tiefgang besitzt, die einen berührt und direkt in die Seele geht.

Die Tonqualität der Aufnahme ist einmal mehr stupend und bringt das agile und interaktive Zusammenspiel der Band perfekt zur Geltung. Am Schlagzeug sitzt mit Jorge Rossy ein alter Bekannter, der schon auf zwei älteren Trio-Alben Sauters zu hören war. Auf «Sometimes Somewhere» bringt er alle seine Qualitäten ein, für die man ihn als Drummer von Weltrang in den Bands von Brad Mehldau, Wayne Shorter, Charlie Haden und vielen anderen Größen der Jazzszene kennt. In der Live-Formation werden die Trommeln vom jungen Ausnahmetalent Tobias Schmid, der sich durch sein sensibles Schlagzeugspiel auszeichnet, bedient. Als Dritter im Bunde brilliert der gestandene Organist Roland Köppel, der hierzulande bereits in zahllosen Formationen Zeugnis seiner Fertigkeiten abgelegt hat.

Die Musik klingt vertraut, ist aber eigensinnig und eigenständig. Auf Sauter ist Verlass. Einmal mehr hat er einen in jeder Hinsicht stimmigen Klangkosmos kreiert und ist darin ganz bei sich. Viele Jazzmusiker stagnieren, wenn sie «ihr Ding» einmal gefunden haben. Sauter ist da vollkommen anders und überrascht die Hörerschaft immer von Neuem. Es macht Spaß, den Überflieger seines Fachs bei seiner lebenslänglichen Entwicklung zu begleiten.

TOMAS SAUTER | git.
Beginnt im Alter von 10 Jahren Gitarre zu spielen
Studium an der Jazzschule Luzern 1994-98
Unterrichtet ab 1998 Lehrer an der Jazz-Rock-Pop Abteilung der Musikschule Biel 
Unterrichtet ab 1999 an der Hochschule der Künste Bern, HKB
2002-03 Master Of Music Studien am Purchase College, Purchase, USA. Studiert bei John Abercrombie, Hal Galper
Ab 2004 Dozent für Hauptfach Jazzgitarre und Ensembles an der HKB, Hochschule der Künste Bern
 
Preise: 
-Diplom «mit Auszeichnung» an der Jazzschule Luzern,
-Förderpreis am Internationalen Jazzmeeting «Generations 98» in Frauenfeld 
-Radio Swiss National Award für CD Produktion “Out Goes The Rat” 
-Dr. Medicus Stipendium 2002 (Studienjahr bei John Abercrombie in New York)
 
Zusammenarbeit mit folgenden Musikern: 
Jorge Rossy, Ralph Alessi, Tony Malaby, Chris Cheek, Manu Katché, Petter Wettre, Laurent Vernerey, Alfio Origlio, Matt Pavolka, Dominik Burkhalter, Ephrem Lüchinger, Peter Schärli, Thomas Dürst, Christoph Baumann, John Voirol, Dejan Terzic, Samuel Rohrer, Christoph Staudenmann, Urban Lienert, Samuel Joss, Lukas Bitterlin, Daniel Schläppi, Jan Brönnimann, Martin Streule, Marcel Papaux, Wolfgang Zwiauer, Fabian Kuratli, Domenic Landolf, Bänz Oester, Norbert Pfammatter, Patrice Moret, Markus Stockhausen, European Broadcast Union Orchestra 2004
 
Konzerte:
Jazzfestival Madrid, Jazzfestival Schaffhausen, Jazzfestival Frauenfeld, Jazzfestival Cully, Stanser Musiktage, Festival de Jazz Acoustic Contemporain, Neuchâtel, Kultur- und Kongresszentrum Luzern, Salle Blanche, Lucerne, Kongresshaus, Zürich, Blue Note, La Laguna, Tenerife, El Buho, Tenerife, Volkshaus, Biel, Blue Note, Biel, Moods, Zürich, AMR, Genf, Crescent Lounge, New York, Ritmo & Compas, Madrid, Café Central, Madrid
und viele andere mehr…
 
Aktuelle Projekte:
Tomas Sauter Quintett (mit Domenic Landolf - ts, Luzius Schuler –rhodes, Daniel Schläppi – b, Kevin Chesham - dr)
Tomas Sauter/Daniel Schläppi “Winter Tales” (mit Daniel Schläppi -b)
Tomas Sauter/John Stowell “Anytime” (mit John Stowell -g)
Tomas Sauter Tranceactivity (mit Christoph Staudenmann -dr, Urban Lienert-b)
Sauter/Schläppi/Rossy Trio (mit Daniel Schläppi –b, Jorge Rossy –dr)
Tomas Sauter „Double Life“ featuring Ralph Alessi (mit Ralph Alessi –trp, Luzius Schuler –rhodes, Dominik Burkhalter –dr, Tomas Sauter -b)
Tomas Sauter Solo
 
Ausgewählte Diskographie:
«Don’t Eat It But Funk It», «3rd Side Of The Coin», 1996  
«Fluo» mit «Tomas Sauter Tranceactivity» Brambus Records, 1998
«Generecords» mit «Förderpreisband Generations 98», 1999
«Out goes the Rat» mit «Sauter, Joss & Bitterlin’s Toy», Unit Records, 2000
«Up & Down» mit «Guitarthing», Altri Suoni, 2001
«Flora» mit «Tomas Sauter Tranceactivity», Altri Suoni, 2002
«S O L» mit «Guitarthing», Altri Suoni, 2004
«Indian Summer» mit Daniel Schläppi, Catwalk, 2006
«Earth» mit Martin Streule Jazz Orchestra, Unit Records, 2006
«Magic Carpet», «Tomas Sauter Quartet», Catwalk, 2007
«Floodlight», «Immanuel Brockhaus Band» Brambus, 2009«Findling», «Tomas Sauter Tranceactivity», Catwalk, 2011«First Day In Spring», mit Daniel Schläppi, Catwalk, 2011«Wonderland», mit Daniel Schläppi und Jorge Rossy, Catwalk, 2011«Wollgras», Jörg Schneider, Unit, 2013
«Perceptions», mit Daniel Schläppi und Jorge Rossy, Catwalk, 2013
«Double Life», mit Ralph Alessi, Dominik Burkhalter, Luzius Schuler, Catwalk, 2014
«Anytime», mit John Stowell, Catwalk, 2016
«Mind Reader», mit Ralph Alessi, Dominik Burkhalter, Luzius Schuler, Catwalk, 2016«The Faraway Nerby», mit Domenic Landolf, Luzius Schuler, Daniel Schläppi, Kevin Chesham, Catwalk, 2018
«The Summer I was Ten», mit Daniel Schläppi, Catwalk, 2019
«Glances», Soloalbum, Catwalk, 2020«Treasure Hunt», mit Domenic Landolf, Luzius Schuler, Daniel Schläppi, Kevin Chesham, Catwalk, 2023Für zusätzliche Informationen besuchen Sie bitte die Website www.tomassauter.com

ROLAND KÖPPEL | Piano, Hammond B3 und Keyboards
Geboren 1975 in Basel
1996 Eintritt als Pianist in die Berufsschule der Jazzschule Basel
1997 Stipendium für das Berklee College of Music in Boston / USA
seit 1998 Klavierlehrer und div. Workshops Regionale Musikschule Liestal
1999 Auslandaufenthalte u.a. in Cuba (Salsa und Latinjazz) und Italien / Holland (Jazz Masterclass Barry Harris) 
2000 Diplom-Abschluss als Jazzmusiker SMPV
2002 – 2011 Dozent ZHDK / Zurich University of the Arts ( department of music / jazz )
Roland Köppel ist ein sehr versierter Musiker, der in vielen Stilrichtungen zu Hause ist. Er ist als Pianist, Organist (Hammond B3) und Keyboarder sowie als Komponist und Bandleader international erfolgreich tätig. 

TOBIAS SCHMID | drums
(*1992) wuchs in der Berner Agglomeration auf. In zartem Alter verliebte er sich ins Schlagzeugspielen und kam auf den Geschmack von Rock und Jazz. In Big- und anderen Bands holte er sich das Selbstvertrauen für das Hochschulstudium, welches er 2016 an der Jazzschule Basel abschloss. Tourneen und Konzerte führten ihn nach Deutschland, die Niederlande, Dänemark, England, Serbien und in die Ukraine. In zahlreichen Projekten erlernte er auch das Spielen von klassischer und Theatermusik. Tobias Schmid musiziert heute in unterschiedlichen Zusammenhängen, unterrichtet Schlagzeug und studiert nebenher Architektur.

Tomas Sauter | guitar 
Roland Köppel | hammond 
Tobias Schmid | drums

Türöffnung: 30 Min vor Konzertbeginn

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Veranstalter:in

Jazz im Chutz

Vorverkauf

Total: XX.XX CHF

Infos

Ort:

RESTAURANT CHUTZ, Landhausquai 3, Solothurn, CH