Auch der einzigartige Bach studierte die Musik seiner komponierenden Zeitgenossen aufmerksam. Vor allem das blühende Musikleben der kursächsischen Residenz Dresden war für ihn Vorbild und Ansporn. Im Umfeld der von Spitzenmusikern wie Pisendel, Zelenka und Heinichen geprägten Hofkapelle wurde der moderne italienische Konzertstil gepflegt und wie in Bachs eigenen Schöpfungen über Gattungsgrenzen hinweg weiterentwickelt.
Das nach historischer Praxis vom Cembalo (Johanna Soller) und Konzertmeisterpult (Renate Steinmann) geleitete Projekt versammelt rund um Telemanns berühmtes Trompetenkonzert in D-Dur herausragende Werke des Sächsischen Barock. Bachs virtuose Kantate «Jauchzet Gott in allen Landen» BWV 51 präsentiert Koloratursopran und Solotrompete in musikantischer Bestform.