Franz Schubert gilt bis heute als der «Liederfürst»: Über 600 Lieder hinterliess er und prägte das romantische Lied wie kaum ein anderer. Doch hinter dem musikalischen Genie stand ein Mensch voller Sehnsüchte, Zweifel und grosser Hingabe zur Kunst. Sonorus nähert sich Schubert über seine Briefe – persönlich, unmittelbar und berührend. Gemeinsam mit ausgewählten Liedern entsteht ein facettenreiches Porträt eines Komponisten, der trotz seines aussergewöhnlichen Talents zeitlebens um Anerkennung rang und früh verstarb. Aus der überhöhten Figur der Romantik wird der «Franzl»: freundschaftlich verbunden mit seinem Kreis Gleichgesinnter, erfüllt von unerschöpflichem Schaffensdrang und zutiefst menschlich. Ein Konzertabend zwischen Musik und Wort, der Franz Schubert neu entdecken lässt – nicht nur als «Liederfürst», sondern als Mensch.
Mit: Mélanie Adami (Sopran), Nino Aurelio Gmünder (Tenor), Ulrich Koella (Klavier)