Das 3. Programm der Saison verbindet Werke des 20. und 21. Jahrhunderts und richtet den Fokus auf Griechenland als kulturellen und künstlerischen Bezugspunkt. Im Zentrum stehen Kompositionen von Iannis Xenakis und Nikos Skalkottas, deren Musik auf unterschiedliche Weise nach neuen klanglichen und strukturellen Ordnungen jenseits traditioneller Satzmodelle sucht.
Xenakis’ „Dhipli Zyia“ (1951) für Violine und Violoncello zeigt bereits früh ein Denken in klanglichen Kräften und Spannungen, das weniger von melodischer Entwicklung als von Dichte, Reibung und Bewegung geprägt ist. Diese Perspektive verdichtet sich in „Ikhoor“ (1978) für Streichtrio, wo die Instrumente als klangliche Felder behandelt werden und Parameter wie Glissandi, Artikulation und Energiefluss strukturbildend wirken.
Skalkottas’ Duo (1938) für Violine und Viola sowie das Streichtrio Nr. 2 (1935) stehen dem mit einer differenzierten Verbindung von struktureller Klarheit und expressiver Intensität gegenüber. Seine Musik verbindet Einflüsse der Zweiten Wiener Schule mit rhythmischer Prägnanz und einer kammermusikalisch verdichteten Sprache.
Georges Aperghis’ „Faux Mouvement“ (1995) ergänzt das Programm um eine Perspektive, die Bewegung und Wahrnehmung ins Zentrum stellt. Anstelle linearer Entwicklung treten Prozesse,
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Das 3. Programm der Saison verbindet Werke des 20. und 21. Jahrhunderts und richtet den Fokus auf Griechenland als kulturellen und künstlerischen Bezugspunkt. Im Zentrum stehen Kompositionen von Iannis Xenakis und Nikos Skalkottas, deren Musik auf unterschiedliche Weise nach neuen klanglichen und strukturellen Ordnungen jenseits traditioneller Satzmodelle sucht.
Xenakis’ „Dhipli Zyia“ (1951) für Violine und Violoncello zeigt bereits früh ein Denken in klanglichen Kräften und Spannungen, das weniger von melodischer Entwicklung als von Dichte, Reibung und Bewegung geprägt ist. Diese Perspektive verdichtet sich in „Ikhoor“ (1978) für Streichtrio, wo die Instrumente als klangliche Felder behandelt werden und Parameter wie Glissandi, Artikulation und Energiefluss strukturbildend wirken.
Skalkottas’ Duo (1938) für Violine und Viola sowie das Streichtrio Nr. 2 (1935) stehen dem mit einer differenzierten Verbindung von struktureller Klarheit und expressiver Intensität gegenüber. Seine Musik verbindet Einflüsse der Zweiten Wiener Schule mit rhythmischer Prägnanz und einer kammermusikalisch verdichteten Sprache.
Georges Aperghis’ „Faux Mouvement“ (1995) ergänzt das Programm um eine Perspektive, die Bewegung und Wahrnehmung ins Zentrum stellt. Anstelle linearer Entwicklung treten Prozesse, Verschiebungen und das Spiel mit Erwartungshaltungen.
Ein neues Auftragswerk der in Basel lebenden griechischen Komponistin Eleni Ralli erweitert das Programm um eine zeitgenössische Position und führt die künstlerischen Fragestellungen in die Gegenwart weiter.
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