Jörg Köppl (Konzept und Kompositione) Dorothea Rust (Konzept und Perfomance) mit dem Ensemble Tzara
Der Sihlhölzli-Park ist Hyper-Ort, wo vieles gleichzeitig geschieht, eigentlich ein Un-Ort, mit sich kreuzenden Verkehrs- und anderen Adern, wo’s saust, braust und zwitschert. Menschen und Tiere kommen vorbei; manchmal verweilen sie, wittern, sehen und beobachten einander. Hier wollen wir das Kippen in die Leere unserer Zeit üben, mutig und lustig in die Kluft springen. Dabei riskieren wir, dass sich Gedanken und Vorstellungen zwischen uns, und dem was sein könnte, (hinter)listig verdrehen. Spielen, spiegeln, singen und tönen – von der Rolle fallen und feiern –, alles Elemente dieses Happenings, zu dem wir uns versammeln: Seine Partitur freilich übt den offenen Prozess mit Stimmen, Klängen, Gesten und choreografischen Versuchsanordnungen; Resonanzen und ein Autobahnstummel (ihrerseits) liebäugeln mit Rand und Random.