OLGA AEGERTER
Vernissage 25.06.2026, 18H00
Ausstellung 26.06. bis 05.08.2026
Manches erschliesst sich nicht auf den ersten Blick. Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, einer Beobachtung zu folgen. Ausgangspunkt der Arbeiten von Olga Aegerter ist die Aufmerksamkeit für das, was sich fortwährend verändert. Licht fällt über Bergkämme, Wolken ziehen vorüber, Pflanzen wachsen, verblühen und hinterlassen Spuren. Was alltäglich erscheint, wird zum Gegenstand genauer Beobachtungen.
Dabei interessiert die Künsterlin nicht das Festhalten eines Augenblicks, sondern das, was sich im Prozess des Betrachtens zeigt. Linien treten hervor, Formen werden sichtbar, Farben verändern ihre Wirkung. Je länger der Blick verweilt, desto mehr Zusammenhänge, Fragen und Möglichkeiten entstehen.
Die Landschaft des Simmentals bildet einen wichtigen Bezugsraum ihrer Arbeit. Besonders die Vielfalt natürlicher Farben und Strukturen findet Eingang in ihre künstlerischen Untersuchungen. Zeichnung, Grafik, Malerei und experimentelle Verfahren greifen dabei ineinander. Beobachtung wird zum Ausgangspunkt eines offenen Prozesses, in dem Wahrnehmung, Material und Experiment aufeinandertreffen.
Ein Teil der ausgestellten Arbeiten entstand im Rahmen des Projekts Aus Garten und Natur zum Papier. Darin
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OLGA AEGERTER
Vernissage 25.06.2026, 18H00
Ausstellung 26.06. bis 05.08.2026
Manches erschliesst sich nicht auf den ersten Blick. Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, einer Beobachtung zu folgen. Ausgangspunkt der Arbeiten von Olga Aegerter ist die Aufmerksamkeit für das, was sich fortwährend verändert. Licht fällt über Bergkämme, Wolken ziehen vorüber, Pflanzen wachsen, verblühen und hinterlassen Spuren. Was alltäglich erscheint, wird zum Gegenstand genauer Beobachtungen.
Dabei interessiert die Künsterlin nicht das Festhalten eines Augenblicks, sondern das, was sich im Prozess des Betrachtens zeigt. Linien treten hervor, Formen werden sichtbar, Farben verändern ihre Wirkung. Je länger der Blick verweilt, desto mehr Zusammenhänge, Fragen und Möglichkeiten entstehen.
Die Landschaft des Simmentals bildet einen wichtigen Bezugsraum ihrer Arbeit. Besonders die Vielfalt natürlicher Farben und Strukturen findet Eingang in ihre künstlerischen Untersuchungen. Zeichnung, Grafik, Malerei und experimentelle Verfahren greifen dabei ineinander. Beobachtung wird zum Ausgangspunkt eines offenen Prozesses, in dem Wahrnehmung, Material und Experiment aufeinandertreffen.
Ein Teil der ausgestellten Arbeiten entstand im Rahmen des Projekts Aus Garten und Natur zum Papier. Darin erforscht Aegerter die Gewinnung und Verwendung von Pflanzenfarben sowie deren Potenzial für zeitgenössische künstlerische Fragestellungen. Der Garten wird zum Ort des Sammelns, Erprobens und Weiterdenkens.
Die Ausstellung versammelt Arbeiten, die aus dieser Verbindung von Aufmerksamkeit und Experiment hervorgegangen sind. Sie folgen keinem linearen Weg. Vielmehr entstehen sie entlang von Fragen, Umwegen und Entdeckungen. Gerade darin liegt ihre Offenheit: im Vertrauen darauf, dass Beobachtung nicht zu Eindeutigkeit führt, sondern neue Möglichkeiten des Sehens eröffnet.
Vernissage 25.06.2026 | ab 18.00 Uhr mit Apéro
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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