Das Genre des Stilllebens und installative Momente stehen im Zentrum von Susanna Hofers fotografischer Praxis. Sie sammelt Versatzstücke aus der alltäglichen Dingwelt und der Natur und arrangiert sie mit den Mitteln der Produkt- und Werbefotografie zu präzise komponierten Bildern. Formal finden sich sowohl Bezüge zur Stilllebenmalerei des Barock als auch zu den Objets trouvés und Collagen des Surrealismus und der Dada-Bewegung. Inhaltlich interessiert sich Hofer für die immanenten Eigenschaften und symbolhaften, kulturellen, sozialen oder individuellen Bedeutungen der Dinge, die in ungewohnten Ensembles, herausgerissen aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen eine neue Wirkkraft entfalten. In Schwarzenberg dienen ihr unter anderem Kuriositäten aus den Sammlungen des Museums als Ausgangsmaterial. Diese Gegenstände und Geschichten verwebt Hofer mit den mythologischen Sujets von Angelika Kauffmann und persönlichen Assoziationen zu visuell-narrativen Tableaus, die von der Schönheit im Gewöhnlichen, Liebesdingen und der Vergänglichkeit erzählen.
Susanna Hofer, geboren 1985 in Voitsberg, lebt und arbeitet in Wien und Pack. Sie studierte Literaturwissenschaft und Angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien sowie Kunst und Kommunikative Praxis an der Universität für angewandte Kunst in
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Das Genre des Stilllebens und installative Momente stehen im Zentrum von Susanna Hofers fotografischer Praxis. Sie sammelt Versatzstücke aus der alltäglichen Dingwelt und der Natur und arrangiert sie mit den Mitteln der Produkt- und Werbefotografie zu präzise komponierten Bildern. Formal finden sich sowohl Bezüge zur Stilllebenmalerei des Barock als auch zu den Objets trouvés und Collagen des Surrealismus und der Dada-Bewegung. Inhaltlich interessiert sich Hofer für die immanenten Eigenschaften und symbolhaften, kulturellen, sozialen oder individuellen Bedeutungen der Dinge, die in ungewohnten Ensembles, herausgerissen aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen eine neue Wirkkraft entfalten. In Schwarzenberg dienen ihr unter anderem Kuriositäten aus den Sammlungen des Museums als Ausgangsmaterial. Diese Gegenstände und Geschichten verwebt Hofer mit den mythologischen Sujets von Angelika Kauffmann und persönlichen Assoziationen zu visuell-narrativen Tableaus, die von der Schönheit im Gewöhnlichen, Liebesdingen und der Vergänglichkeit erzählen.
Susanna Hofer, geboren 1985 in Voitsberg, lebt und arbeitet in Wien und Pack. Sie studierte Literaturwissenschaft und Angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien sowie Kunst und Kommunikative Praxis an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Eine Ausstellung des Fördervereins Freunde Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg, kuratiert von Thomas Hirtenfelder.
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