Was passiert, wenn Farbe zu Raum wird?
Wenn schwerer Stein plötzlich leicht erscheint?
Wenn ein fotografischer Blick uns etwas sehen lässt, an dem wir sonst vorbeigehen?
Die neue Ausstellung bringt vier sehr unterschiedliche künstlerische Positionen zusammen – und genau daraus entsteht ihre Spannung.
Sonntag, 11.10. 11-15 Uhr - Vernissage
Die beiden amerikanischen Maler Mark Harrington und Fancher Brinkmann nähern sich der Farbe auf ganz unterschiedliche Weise. Harrington arbeitet mit horizontalen Strukturen, Licht, Oberfläche und den sichtbaren Spuren des Entstehungsprozesses. Seine Bilder erzählen keine Geschichte – und lassen gerade deshalb viel Raum für die eigene Wahrnehmung.
Fancher Brinkmann baut ihre Malerei Schicht für Schicht auf. Transparente Öllasuren erzeugen leuchtende Farbräume von überraschender Tiefe. Farbe wird bei ihr nicht zum Hintergrund, sondern zum eigentlichen Ereignis.
Norbert Diemert setzt der Flüchtigkeit der Farbe die körperliche Präsenz des Steins entgegen. Doch auch hier ist nichts so schwer, wie es zunächst scheint: Linien, Rundungen und Öffnungen bringen Bewegung in das Material und lassen seine Skulpturen zwischen Kraft und Leichtigkeit schweben.
Sandra Wenderhold wiederum geht mit ihrer Kamera ganz nah heran. Tiere, Blüten und natürliche
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Was passiert, wenn Farbe zu Raum wird?
Wenn schwerer Stein plötzlich leicht erscheint?
Wenn ein fotografischer Blick uns etwas sehen lässt, an dem wir sonst vorbeigehen?
Die neue Ausstellung bringt vier sehr unterschiedliche künstlerische Positionen zusammen – und genau daraus entsteht ihre Spannung.
Sonntag, 11.10. 11-15 Uhr - Vernissage
Die beiden amerikanischen Maler Mark Harrington und Fancher Brinkmann nähern sich der Farbe auf ganz unterschiedliche Weise. Harrington arbeitet mit horizontalen Strukturen, Licht, Oberfläche und den sichtbaren Spuren des Entstehungsprozesses. Seine Bilder erzählen keine Geschichte – und lassen gerade deshalb viel Raum für die eigene Wahrnehmung.
Fancher Brinkmann baut ihre Malerei Schicht für Schicht auf. Transparente Öllasuren erzeugen leuchtende Farbräume von überraschender Tiefe. Farbe wird bei ihr nicht zum Hintergrund, sondern zum eigentlichen Ereignis.
Norbert Diemert setzt der Flüchtigkeit der Farbe die körperliche Präsenz des Steins entgegen. Doch auch hier ist nichts so schwer, wie es zunächst scheint: Linien, Rundungen und Öffnungen bringen Bewegung in das Material und lassen seine Skulpturen zwischen Kraft und Leichtigkeit schweben.
Sandra Wenderhold wiederum geht mit ihrer Kamera ganz nah heran. Tiere, Blüten und natürliche Strukturen werden zu eigenständigen Persönlichkeiten. Plötzlich wird sichtbar, was im Alltag leicht übersehen wird: Verletzlichkeit, Eigenart und die erstaunliche Schönheit kleiner Details.
Vier Künstler. Drei Medien. Vier Arten, genauer hinzusehen.
Zur Vernissage am Sonntag, 11. Oktober, sind die Künstlerinnen und Künstler persönlich anwesend. Um 12 Uhr werden sie und ihre Arbeiten vorgestellt.
Dazu gibt es Live-Musik, Sekt und Häppchen – und vor allem viel Gelegenheit, Kunst nicht nur anzuschauen, sondern ihr zu begegnen.
Sonntag, 11. Oktober 2026
11–15 Uhr
Künstlervorstellung um 12 Uhr
Ein Vormittag für alle, die neugierig sind, was sich zeigt, wenn man länger als einen Moment hinsieht.
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