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Dienstag
Transideologie im Fokus: Fakten Gefühle und Politik
Credits: Bündnis Redefreiheit
Die Schweiz hat ein Problem mit der LGBTIQ+-Ideologie. Und wir sollten endlich darüber sprechen.
Im Januar hat der Bundesrat einen nationalen Aktionsplan gegen sogenannte «Hate Crimes» gegenüber LGBTIQ-Personen verabschiedet. Darunter fällt zunehmend auch «verbale» Gewalt; ein dehnbarer Begriff, der kritische Meinungsäusserungen schnell unter Verdacht stellt. Gleichzeitig plant das Parlament, Geschlecht und «Geschlechtsidentität» in die Anti-Rassismus-Strafnorm (Art. 261bis) aufzunehmen. Und mit neuen Regulierungen für Kommunikationsplattformen soll ‘ransphobe Hassrede’ im Internet eingeschränkt werden.
Was hier entsteht, ist ein politisches Instrument zur Einschränkung legitimer Kritik an einer Ideologie.
Der Fall von Emanuel Brünisholz, der 2025 für einen Facebook-Kommentar zehn Tage im Gefängnis verbrachte, zeigt, wie weit diese Entwicklung bereits gegangen ist. Eine Meinungsäusserung, die früher als banal oder streitbar gegolten hätte, wird heute kriminalisiert.
Doch nicht nur der Staat treibt diese Entwicklung voran. Auch NGOs liefern dazu ideologisches Material. Organisationen wie die LGBTIQ-Helpline sammeln und klassifizieren Äusserungen als «Hassverbrechen», um jährlich alarmistische Berichte zu veröffentlichen. Das sind Berichte, die regelmässig als
...Die Schweiz hat ein Problem mit der LGBTIQ+-Ideologie. Und wir sollten endlich darüber sprechen.
Im Januar hat der Bundesrat einen nationalen Aktionsplan gegen sogenannte «Hate Crimes» gegenüber LGBTIQ-Personen verabschiedet. Darunter fällt zunehmend auch «verbale» Gewalt; ein dehnbarer Begriff, der kritische Meinungsäusserungen schnell unter Verdacht stellt. Gleichzeitig plant das Parlament, Geschlecht und «Geschlechtsidentität» in die Anti-Rassismus-Strafnorm (Art. 261bis) aufzunehmen. Und mit neuen Regulierungen für Kommunikationsplattformen soll ‘ransphobe Hassrede’ im Internet eingeschränkt werden.
Was hier entsteht, ist ein politisches Instrument zur Einschränkung legitimer Kritik an einer Ideologie.
Der Fall von Emanuel Brünisholz, der 2025 für einen Facebook-Kommentar zehn Tage im Gefängnis verbrachte, zeigt, wie weit diese Entwicklung bereits gegangen ist. Eine Meinungsäusserung, die früher als banal oder streitbar gegolten hätte, wird heute kriminalisiert.
Doch nicht nur der Staat treibt diese Entwicklung voran. Auch NGOs liefern dazu ideologisches Material. Organisationen wie die LGBTIQ-Helpline sammeln und klassifizieren Äusserungen als «Hassverbrechen», um jährlich alarmistische Berichte zu veröffentlichen. Das sind Berichte, die regelmässig als Grundlage für weitere Einschränkungen der Meinungsfreiheit dienen.
Wenn Worte zu Verbrechen erklärt werden, steht mehr auf dem Spiel als nur eine politische Debatte. Es geht um das Fundament einer offenen Gesellschaft: die Freiheit, Fragen zu stellen, auch unbequeme.
Und genau diese Fragen werden dringend gebraucht.
Was ist eine Transfrau? Die Antworten darauf bleiben vage und widersprüchlich. Was ist eine Frau? Hier gibt es deutlich klarere biologische und gesellschaftlich akzeptierte Definitionen. Was bedeutet es wirklich, «im falschen Körper geboren» zu sein? Ist Genderdysphorie eine medizinische Krankheit oder ein ideologisch aufgeladenes Konzept?
Und schliesslich: Handelt es sich bei der LGBTQ+-Bewegung um eine schützenswerte Minderheit oder zunehmend um eine politische Bewegung mit festen Glaubenssätzen, die sie der gesamten Gesellschaft aufzwingen will, sei es durch Sprachvorgaben, neue Pronomen oder sozialen Druck?
Obwohl das Akronym LGBTQ+ auch Schwule und Lesben einschliesst, wächst der Unmut in den eigenen Reihen. Immer mehr homosexuelle Männer und Frauen haben es satt, mit dem «TQ+» in einen Topf geworfen zu werden. Sie sehen in der aktuellen Genderideologie einen Widerspruch zur Idee der Homosexualität selbst.
Gerade weil die Genderideologie heute politischen Einfluss hat – Gesetze prägt, Institutionen formt und öffentliche Debatten einschränkt – braucht es offene, ehrliche und furchtlose Diskussionen. Denn eine freie Gesellschaft lebt nicht davon, dass alle derselben Meinung sind. Sie lebt davon, dass wir den gängigen Orthodoxien widersprechen dürfen.
Deshalb organisiert das Bündnis Redefreiheit am Dienstag, 2. Juni, eine öffentliche Diskussion zu diesen Fragen. Der Abend ist als offene Diskussion angelegt. Die Referenten werden unterschiedliche Perspektiven vertreten. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, Fragen zu stellen und Einwände zu formulieren.
Ziel ist keine Einigung um jeden Preis, sondern eine präzisere Klärung der Streitpunkte. Wenn am Ende klarer ist, worüber wir sprechen und worüber wir uns nicht einig sind, ist bereits etwas erreicht.
Die Redner:
Michèle Binswanger ist Journalistin und Autorin bei Tamedia. Sie hat für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen über Gender- und Gesellschafts¬themen geschrieben. Michèle gewann 2010 die Wahl zur ‘Journalistin des Jahres’, und wurde 2016, 2017, und 2018 zur Gesellschafts¬journalistin des Jahres gewählt. Sie ist die Autorin von ‘Die Zuger Landammann-Affäre’.
Chris Brönimann (56) blickt auf drei Jahrzehnte Lebensreise mit Transhintergrund zurück – eine Erfahrung, die seine heutige Perspektive tief prägt. Nachdem er ab Ende der 90er-Jahre als Nadia Brönimann die Öffentlichkeit an seiner Transition teilhaben liess, folgte im Sommer 2024 die Rückkehr zu seiner Identität als Mann. Heute nutzt er diese fundierte Lebenserfahrung, um die oft polarisierte Debatte zu versachlichen und sich kritisch mit aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Schutz von Minderjährigen vor übereilten medizinischen Eingriffen. Er plädiert dezidiert für eine entschleunigte, ergebnisoffene psychotherapeutische Begleitung anstelle von vorschnellen medizinischen Schritten. Als Referent an Schulen und Berater für betroffene Familien vermittelt der in Lachen (SZ) lebende Experte zwischen den Fronten. Er versteht sich als Brückenbauer, dem die langfristige psychische Gesundheit junger Menschen wichtiger ist als ideologische Debatten.
Andy C. Mosetti, geboren 1970 in Zürich, ist ein engagierter Aktivist in der Gay & Lesbian Community mit weit über 30 Jahren Erfahrung in der Förderung von Gleichberechtigung und Offenheit. Als offen schwul lebender Unternehmer in der Reisebranche bringt er Expertise in Medien, Events und Jugendarbeit ein.
Bayan Furutan arbeitet tagsüber in der Welt der Finanzen und Buchhaltung. Jedoch widmet er seine Freizeit Debatten, Philosophie, und Literatur. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich privat mit Themen wie Transgenderismus und Redefreiheit, über die er schreibt und recherchiert. Jetzt tritt er zum ersten Mal auf die Bühne: unorthodox und neuartig. Wir erwarten eine spannende Dynamik und wünschen ihm das Beste im Haifischbecken.
Andrea Seaman ist Geschäftsführer von Bündnis Redefreiheit. Er ist auch Präsident des Debattierclubs Zurich Salon. Er ist Redaktor des deutschen Online-Magazins NovoArgumente und hat als Redaktor für den Schweizer Monat gearbeitet. Er hat einen Master-Abschluss in Philosophie und Geschichte der Universität Freiburg (Schweiz).
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Notitz: Dieser Anlass wird auf Meetup durch den Zurich Salon veröffentlicht, da das Bündnis Redefreiheit mit dem Zurich Salon zusammen diesen Event vorbereiten.
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Tickets
Anmeldung endet am Dienstag, 02.06.2026 20:30
Bestuhlung
Preise inkl. Steuern
Total: XX.XX CHF
Infos
Ort:
Zunft zur Schneidern, Restaurant Zum Königsstuhl, Zunftsaal, Stüssihofstatt 3, Zürich, CHVeranstalter:in
Transideologie im Fokus: Fakten Gefühle und Politik wird organisiert durch:
Andrea Seaman
Kategorie: Politik & Gemeinde / Politik