Der grosse Schweizer Schriftsteller wird mit uns erstmals über ein schon fast fertiges Werk sprechen, das wohl gegen Ende 2026 druckreif sein wird. Sein vorerst «letzter Roman» mit dem Titel «Adolphe und die italienische Post» dreht sich um ein seit der Emeritierung gehegtes Buchprojekt um Benjamin Constant. Der gebürtige Lausanner galt als Homme à femmes und zugleich als ein Favorit Madame de Staëls, mit dem sie, - von Napoleon aus Paris verbannt,- die Chance verband, ihr Schloss Coppet am Lac Léman zum Salon politischer Liberalität und ziviler Emanzipation zu entwickeln. Adolf Muschgs wurde durch Constants These «angeregt», dass die «Liebe» in frommer Trinität mit «Glaube» und «Hoffnung» zwar die grösste unter ihnen sei, aber auch ein todbringendes Gift sein könne.