nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollak
Deutsch von Jana Hallberg
Schweizer Mundartfassung und Regie: Nicolas Russi
Die Geschichte handelt vom international erfolgreichen Dirigenten Daniel Daréus, der während eines Konzertes einen Herzinfarkt erleidet und seine Arbeit niederlegt. Er zieht sich in den Ort seiner Kindheit zurück, wo er die ehemalige Dorfschule kauft und dort einzieht. Da Daréus nur sein Künstlername ist, erkennt ihn in dem Dorf zunächst niemand wieder.
Daniel träumt von einer Musik, die die Herzen der Menschen öffnet und verbindet. Und so lässt er sich dazu überreden, die Leitung des örtlichen Kirchenchors zu übernehmen. Der anfangs kleine und schlechte Chor wächst, Daniels zum Teil eigenwillige Methoden stossen im Chor auf grossen Zuspruch, und hier lernt er auch die Verkäuferin Lena kennen (und lieben). Weitere Handlungsstränge drehen sich um die begabte Sängerin Gabriella und ihren gewalttätigen Mann Koni sowie um die Konflikte beim Pfarrerehepaar. Eine Reise zum Gesangswettbewerb «Let the People sing» in Wien beendet die Geschichte auf eindrucksvolle und sehr emotionale Art.
Der Film war bei der Oscarverleihung 2005 als bester fremdsprachiger Film nominiert. Besonders bekannt sind daraus «Gabriellas Song», das Solo der zu Hause verprügelten Chorsängerin, sowie das von Lena gesungene Lied «Fly with me».