Ein soghafter Roman über das Entgleiten eines Lebens von großer erzählerischer Intensität: Julia von Lucadou schreibt von den Abgründen der Verdrängung – über Angst, Verunsicherung, Trauma und Schutzbedürfnis.
Nichts überlässt Jot, Mitte fünfzig, dem Zufall. Seine ganze Existenz ist auf Planung und Kontrolle ausgerichtet – bei einer Firma, die Bunker an Superreiche verkauft, hat er den idealen Job gefunden und natürlich auch privat für den Notfall vorgesorgt. Doch dann stößt er bei seiner Laufroutine auf einen Toten und sein sorgfältig errichtetes Absicherungssystem beginnt zu bröckeln. Das Bild des halbentblößten Körpers lässt ihn nicht mehr los. Doch warum spricht die Polizei von Selbstmord? Zutiefst verunsichert muss Jot erkennen, dass seine Wahrnehmung und Erinnerung außer Kontrolle geraten sind und es Antworten nur geben kann, wenn er es wagt, in die versiegelten Schächte seiner Vergangenheit zu steigen. Ein hochaktueller Roman über Ängste und Verunsicherung in unserer krisengeschüttelten Gegenwart und die gefährliche Macht der Verdrängung.
Julia von Lucadou (*1982 in Heidelberg) ist Schriftstellerin und promovierte Filmwissenschaftlerin. Sie studierte Theater in Wellington, Mediendramaturgie in Mainz und Literarisches Schreiben in Biel. Vor dem Schreiben arbeitete sie
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Ein soghafter Roman über das Entgleiten eines Lebens von großer erzählerischer Intensität: Julia von Lucadou schreibt von den Abgründen der Verdrängung – über Angst, Verunsicherung, Trauma und Schutzbedürfnis.
Nichts überlässt Jot, Mitte fünfzig, dem Zufall. Seine ganze Existenz ist auf Planung und Kontrolle ausgerichtet – bei einer Firma, die Bunker an Superreiche verkauft, hat er den idealen Job gefunden und natürlich auch privat für den Notfall vorgesorgt. Doch dann stößt er bei seiner Laufroutine auf einen Toten und sein sorgfältig errichtetes Absicherungssystem beginnt zu bröckeln. Das Bild des halbentblößten Körpers lässt ihn nicht mehr los. Doch warum spricht die Polizei von Selbstmord? Zutiefst verunsichert muss Jot erkennen, dass seine Wahrnehmung und Erinnerung außer Kontrolle geraten sind und es Antworten nur geben kann, wenn er es wagt, in die versiegelten Schächte seiner Vergangenheit zu steigen. Ein hochaktueller Roman über Ängste und Verunsicherung in unserer krisengeschüttelten Gegenwart und die gefährliche Macht der Verdrängung.
Julia von Lucadou (*1982 in Heidelberg) ist Schriftstellerin und promovierte Filmwissenschaftlerin. Sie studierte Theater in Wellington, Mediendramaturgie in Mainz und Literarisches Schreiben in Biel. Vor dem Schreiben arbeitete sie als Regieassistentin, Fernsehredakteurin und Simulationspatientin. Ihr Debütroman «Die Hochhausspringerin» wurde für den Schweizer Buchpreis nominiert und mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. In ihren Texten verbindet sie Gegenwartsdiagnose, Körper, Kontrolle und digitale Zukunft mit literarischer Präzision.
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