Muse, Mythos, Komponistin: Alma Mahler neu gehört
Alma Mahler ist als Muse ebenso eine Legende wie als männerverschlingendes Monster. Doch hinter dieser oberflächlichen Sicht zeigt sich eine eigenständige Künstlerin und Komponistin, was gerade im Leben mit Gustav Mahler, nicht zuletzt wegen ihres Antisemitismus, zu Spannungen führte. Noch vor der Hochzeit notiert sie: «Er hält von meiner Kunst gar nichts – von seiner viel – und ich halte von seiner Kunst gar nichts und von meiner viel. So ist es!» Umso bedeutender sind die wenigen veröffentlichten Kompositionen, die sie gegen seinen Willen schuf. Darunter stechen die Lieder hervor. Der Mahler-Forscher Franz Willnauer hebt Schätze aus dem Archiv des bewegten Lebens an der Seite Gustav Mahlers, aber auch des Komponisten Alexander Zemlinsky, des Bauhaus-Architekten Walter Gropius, des Malers und Grafikers Oskar Kokoschka, der nach der Trennung eine Puppe nach ihren Massen anfertigen liess, und des Schriftstellers Franz Werfel. Fünf Männer wie fünf Notenlinien, auf denen sie ihr Leben komponierte.
Einführung: Laurenz Lütteken
Lesung: Delia Mayer
Musik: Theresa Pilsl, Sopran; Hendrik Heilmann, Klavier
In Kooperation mit dem Tonhalle Orchester Zürich
Hinweise zur Barrierefreiheit in der Tonhalle:
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Muse, Mythos, Komponistin: Alma Mahler neu gehört
Alma Mahler ist als Muse ebenso eine Legende wie als männerverschlingendes Monster. Doch hinter dieser oberflächlichen Sicht zeigt sich eine eigenständige Künstlerin und Komponistin, was gerade im Leben mit Gustav Mahler, nicht zuletzt wegen ihres Antisemitismus, zu Spannungen führte. Noch vor der Hochzeit notiert sie: «Er hält von meiner Kunst gar nichts – von seiner viel – und ich halte von seiner Kunst gar nichts und von meiner viel. So ist es!» Umso bedeutender sind die wenigen veröffentlichten Kompositionen, die sie gegen seinen Willen schuf. Darunter stechen die Lieder hervor. Der Mahler-Forscher Franz Willnauer hebt Schätze aus dem Archiv des bewegten Lebens an der Seite Gustav Mahlers, aber auch des Komponisten Alexander Zemlinsky, des Bauhaus-Architekten Walter Gropius, des Malers und Grafikers Oskar Kokoschka, der nach der Trennung eine Puppe nach ihren Massen anfertigen liess, und des Schriftstellers Franz Werfel. Fünf Männer wie fünf Notenlinien, auf denen sie ihr Leben komponierte.
Einführung: Laurenz Lütteken
Lesung: Delia Mayer
Musik: Theresa Pilsl, Sopran; Hendrik Heilmann, Klavier
In Kooperation mit dem Tonhalle Orchester Zürich
Hinweise zur Barrierefreiheit in der Tonhalle:
Personen im Rollstuhl müssen sich bis spätestens 4 Tage vor Veranstaltungsbeginn bei der Billettkasse anmelden, um einen Rollstuhlplatz im Saal zu bekommen (per E-Mail oder unter +41 44 206 34 34). Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie hier.
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