Spielplan Bachturnhalle | Schauwerk:
Matz Hoby betritt die Bühne – und nichts ist mehr vorhersehbar. Der freischaffende Gestalter, Musiker, Schauspieler und Pädagoge wechselt fliessend zwischen den Ausdrucksformen: Im einen Moment sitzt er am Schlagzeug und treibt mit den Holzschlägeln einen kräftigen Rhythmus durch den Raum, im nächsten wird es still, während Zeichnungen an die Wand geworfen oder Texte gesprochen werden. In seinem Stück «Livres Pour Survivre» – der Titel ist französisch, gesprochen wird jedoch Schweizerdeutsch – geht er der Frage nach, wie Kreativität zur Überlebensstrategie werden kann, wenn eine Gesellschaft voller Normen und Erwartungen auf einen einwirkt.
Neben dem Schlagzeug bringt er auch zahlreiche Skizzen- und Notizbücher mit auf die Bühne. Und seine ADHS-Diagnose, die er bereits als Jugendlicher erhielt und die sein Leben seither begleitet – nicht zuletzt, weil gesellschaftliche Erwartungen sich oft nur schwer mit dieser Diagnose vereinbaren lassen. Einen Ausweg fand Matz in der kreativen Arbeit: Über Jahre hat er Notizbücher mit Gedanken und Skizzenbücher mit Bildern gefüllt und dabei erkundet, an welchen Stellen sich persönliches und kollektives Erleben berühren – und wo sie sich voneinander entfernen. Daraus entsteht eine facettenreiche
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Spielplan Bachturnhalle | Schauwerk:
Matz Hoby betritt die Bühne – und nichts ist mehr vorhersehbar. Der freischaffende Gestalter, Musiker, Schauspieler und Pädagoge wechselt fliessend zwischen den Ausdrucksformen: Im einen Moment sitzt er am Schlagzeug und treibt mit den Holzschlägeln einen kräftigen Rhythmus durch den Raum, im nächsten wird es still, während Zeichnungen an die Wand geworfen oder Texte gesprochen werden. In seinem Stück «Livres Pour Survivre» – der Titel ist französisch, gesprochen wird jedoch Schweizerdeutsch – geht er der Frage nach, wie Kreativität zur Überlebensstrategie werden kann, wenn eine Gesellschaft voller Normen und Erwartungen auf einen einwirkt.
Neben dem Schlagzeug bringt er auch zahlreiche Skizzen- und Notizbücher mit auf die Bühne. Und seine ADHS-Diagnose, die er bereits als Jugendlicher erhielt und die sein Leben seither begleitet – nicht zuletzt, weil gesellschaftliche Erwartungen sich oft nur schwer mit dieser Diagnose vereinbaren lassen. Einen Ausweg fand Matz in der kreativen Arbeit: Über Jahre hat er Notizbücher mit Gedanken und Skizzenbücher mit Bildern gefüllt und dabei erkundet, an welchen Stellen sich persönliches und kollektives Erleben berühren – und wo sie sich voneinander entfernen. Daraus entsteht eine facettenreiche Bühnenreflexion, die zwischen Lautstärke und Zurückhaltung pendelt und das Publikum genau mit dieser Bandbreite mitnimmt.
Ein dokumentarisches Theatersolo über Leistungsdruck, ADSH und Kreativität.
Trailer: https://bachturnhalle.ch/veranstaltungen/matz-hoby/
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