Text und Regie: Sabine Harbeke, Alexander Stutz
radikal plüsch
Wie viel ist genug? Wer darf träumen – und wer muss rechnen? Zwischen Killwangen, Baden und dem Fricktal stellt sich eine leise, aber drängende Frage: Welche finanziellen Bedingungen prägen das Leben im Aargau? In STILLES GELD rückt radikal plüsch eines der letzten grossen Tabus unserer Gesellschaft ins Zentrum – das Geld. Zwischen Schuldenlast und Erbscham, nachhaltigem Lebensstil und unbezahlten Überstunden entfaltet sich ein berührendes, musikalisches Theaterstück über die Realität hinter den Zahlen.
Der Kanton Aargau gilt als stabil, bodenständig, als Mitte. Und doch leben hier über 11 000 Menschen von Sozialhilfe. Armut ist weniger sichtbar, weniger konzentriert, aber mit über 10 % armutsgefährdeten Menschen nicht weniger real. Sie verteilt sich über Städte und Gemeinden, verschwindet hinter Fassaden, in Pendlerströmen, in Statistiken – auch in Baden. Gleichzeitig leben hier die meisten Millionär*innen des Kantons. Baden wird so zum Sinnbild einer meist verschwiegenen Ungleichheit. Hier zeigt sich, wie sehr Zugehörigkeit auch über Geld verhandelt wird: Wer kann sich Sicherheit leisten – und wer lebt von Monat zu Monat?
STILLES GELD ist ein Stück über Angst und Überfluss, über Scham, Hoffnung und die
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Text und Regie: Sabine Harbeke, Alexander Stutz
radikal plüsch
Wie viel ist genug? Wer darf träumen – und wer muss rechnen? Zwischen Killwangen, Baden und dem Fricktal stellt sich eine leise, aber drängende Frage: Welche finanziellen Bedingungen prägen das Leben im Aargau? In STILLES GELD rückt radikal plüsch eines der letzten grossen Tabus unserer Gesellschaft ins Zentrum – das Geld. Zwischen Schuldenlast und Erbscham, nachhaltigem Lebensstil und unbezahlten Überstunden entfaltet sich ein berührendes, musikalisches Theaterstück über die Realität hinter den Zahlen.
Der Kanton Aargau gilt als stabil, bodenständig, als Mitte. Und doch leben hier über 11 000 Menschen von Sozialhilfe. Armut ist weniger sichtbar, weniger konzentriert, aber mit über 10 % armutsgefährdeten Menschen nicht weniger real. Sie verteilt sich über Städte und Gemeinden, verschwindet hinter Fassaden, in Pendlerströmen, in Statistiken – auch in Baden. Gleichzeitig leben hier die meisten Millionär*innen des Kantons. Baden wird so zum Sinnbild einer meist verschwiegenen Ungleichheit. Hier zeigt sich, wie sehr Zugehörigkeit auch über Geld verhandelt wird: Wer kann sich Sicherheit leisten – und wer lebt von Monat zu Monat?
STILLES GELD ist ein Stück über Angst und Überfluss, über Scham, Hoffnung und die alltäglichen Widersprüche im Umgang mit Besitz, Verzicht und Konsum. Es fragt, wer sich eine bessere Welt leisten kann und wer durch das soziale Netz fällt. Geld trennt, es verbindet – und entscheidet oft mehr, als wir glauben wollen.
Entwickelt wurde die Inszenierung von radikal plüsch – Sabine Harbeke und Alexander Stutz, deren gemeinsame Arbeit zwischen Text, Inszenierung und Recherche entsteht. Mit auf der Bühne stehen u. a. die dem Publikum im Kurtheater bereits aus früheren Produktionen vertrauten Sophie Hutter (ZAUBERBERG – EXPEDITION IN DIE GEGENWART) und Josef Mohamed (ZWEI HERREN VON REAL MADRID).
Wo: Auf der Bühne
Beginn: 19:30 Uhr
Dauer: 02:00 (inkl. Pause)
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Schulklassenbestellungen bitte über unsere Webseite: Vermittlung für Schulen | Kurtheater. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an schule@kurtheater.ch
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