Die neue Produktion der Theatergruppe Bünzen ist ein noch nie gesehenes Theaterstück das eigens für die Theatergruppe Bünzen geschrieben wurde.
Es herrscht Anspannung und höchste Konzentration im Theaterverein «Bünztaler Rampesäu». Alles ist bereit für die Première und auf dem Programm steht kein geringeres Stück als das epochale Drama «Wilhelm Tell» des grossen Friedrich von Schiller. Inszeniert vom berüchtigten Berliner Regisseur Schulze, der als Garant für schrillen Schiller gilt.
Doch während Schiller mit seinem Tell ein Loblied auf die Brüderlichkeit und Einigkeit schreibt, ist den «Bünztaler Rampesäu» weder nach Brüderlichkeit noch nach Einigkeit zumute. Im Gegenteil: Zwist, Missgunst und Generationenkonflikte trüben die Stimmung seit geraumer Zeit und die Eskalation an der letzten Mitgliederversammlung gilt als Tiefpunkt der Vereinsgeschichte. Finanziell droht Schieflage und der Mitgliederschwund zwingt den Verein fast in die Knie.
Vom Gelingen dieser Produktion hängt also nichts weniger als die Zukunft der «Bünztaler Rampesäu» ab.
Die Aufführung beginnt fulminant und hinter der Kulisse scheinen die
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Die neue Produktion der Theatergruppe Bünzen ist ein noch nie gesehenes Theaterstück das eigens für die Theatergruppe Bünzen geschrieben wurde.
Es herrscht Anspannung und höchste Konzentration im Theaterverein «Bünztaler Rampesäu». Alles ist bereit für die Première und auf dem Programm steht kein geringeres Stück als das epochale Drama «Wilhelm Tell» des grossen Friedrich von Schiller. Inszeniert vom berüchtigten Berliner Regisseur Schulze, der als Garant für schrillen Schiller gilt.
Doch während Schiller mit seinem Tell ein Loblied auf die Brüderlichkeit und Einigkeit schreibt, ist den «Bünztaler Rampesäu» weder nach Brüderlichkeit noch nach Einigkeit zumute. Im Gegenteil: Zwist, Missgunst und Generationenkonflikte trüben die Stimmung seit geraumer Zeit und die Eskalation an der letzten Mitgliederversammlung gilt als Tiefpunkt der Vereinsgeschichte. Finanziell droht Schieflage und der Mitgliederschwund zwingt den Verein fast in die Knie.
Vom Gelingen dieser Produktion hängt also nichts weniger als die Zukunft der «Bünztaler Rampesäu» ab.
Die Aufführung beginnt fulminant und hinter der Kulisse scheinen die Schauspielerinnen und Schauspieler den maroden Zustand des Vereins und die internen Querelen plötzlich vergessen zu haben. Schweisst dieser alles entscheidende Theaterabend die Gruppe wieder zusammen? So scheint es. Doch dann geschieht etwas, das die optimistische Stimmung jäh kollidieren lässt und die Mitglieder auf die Probe stellt.
Offenbart das entstandene Chaos die wahre Stärke der „Bünztaler Rampesäu" und ist es sogar der Nährboden für einen Neuanfang? Oder ist es der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt - der Gnadenstoss für den traditionsreichen Theaterverein?
Die kreative Leitung übernimmt Patrick Grob mit Unterstützung von Eva Mann. Die Musik wird von Jonas Arnet komponiert und arrangiert. Hinter den Kulissen wirkt ein eingeschworenes Organisationsteam, und auf der Bühne erwecken vertraute und auch neue Gesichter, die Geschichte zum Leben.
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