Zum 1100-Jahr Jubiläum der Stadtheiligen Wiborada erkunden die Teilnehmenden den Ort, wo sie das Inklusenleben probte. Vier Jahre lebte sie hier als Novizin und bewährte sich in der Einsamkeit.
In der nur bei Veranstaltungen geöffneten Kapelle überrascht der erste öffentliche Kirchenauftrag des Künstlers Ferdinand Gehr: 1931 hat er Wiborada als moderne und selbstbewusste Priesterin dargestellt, leicht erhöht zwischen Gallus und Otmar. Der angrenzende ehemalige Klostergarten ist noch heute eine Oase der Ruhe und wurde wohl auch von der jungen Wiborada besucht.
Anschliessend kleiner Umtrunk (Kollekte, kein Eintritt).
Stadtspaziergang: Wo alles begann - auf den Spuren von Wiborada. Besichtigung der Wiborada-Kapelle, der Kirche und der Umgebung in St.Georgen, anlässlich der Ausstellung «zurückgezogen zugewandt. Klosterfrauen heute», mit Judith Thoma, Historikerin.
Treffpunkt: kath. Kirche St.Georgen, St.Georgenstr. 89, Dauer: ca. 1½-2 Stunden.