Man sollte es nicht glauben: Duke Ellington hat tatsächlich auch Musik für die Kirche geschrieben: Das „Sacred Concert“ für Jazz-Solo-Sängerin, Chor und Big-Band lässt die Kirche swingen und stammt aus einer Zeit, als die ersten „Neuen geistlichen Lieder“ entstanden sind. Gleichzeitig etablierte sich der Jazz als Musiksprache auch für religiöse Themen, „A Love supreme“ von John Coltrane beispielsweise entstand ebenfalls Mitte der 60er Jahre, auch wenn Coltrane ganz anders klingt als Ellington.
Für Duke Ellington (der übrigens einen Ehrendoktor der Universität Bonn hatte) war es sogar „The most important thing I’ve ever done” – die letzten Jahre seines Lebens tourte er mit insgesamt drei „Sacred Concerts“ durch die Welt und band lokale Chöre mit ein – so wurde jedes „Sacred Concert“ auch zu einem Fest für die Gemeinde.
Es singen, spielen und tanzen:
Schäl Sick Big Band (Leitung: Michael Kuhl)
Chor „Haste Töne“ (Leitung: Hubert Arnold)
Christine Handke (Sopran)
Daniel Luka (Stepptanz für „David danced before the Lord”)
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