Experimentierfreude und Risikobereitschaft sind Markenzeichen der Galerie Billing Bild. Mit der Ausstellung von Simon Berz wird sie ihrem Ruf einmal mehr gerecht. Der Zuger Musiker Simon Berz lotet in der Ausstellung IMPROSITIONS die Grenzen zwischen Musik, bildender Kunst und Performance aus.
Der in New York ausgebildete Schlagzeuger entwickelte eine einzigartige Herangehensweise an Klang und Rhythmus. Er verbindet in seinen Performances und Kompositionen archaische Elemente mit moderner Technologie. Daraus entstehen Kunstwerke oder grafische Partituren, die die energievollen Momente der Performances festhalten. Sie dienen als Ausgangspunkt für weitere Interpretationen.
Die Ausstellung IMPROSITIONS zeigt die Resultate von Berz’ zehnjähriger Forschungsarbeit in der zeitgenössischen Klangkunst und experimentellen Musikpraxis, in der die Grenzen zwischen den traditionellen Kunstformen zunehmend verschwinden. Er steht damit in der Tradition von John Cage und Alvin Lucier. In der Ausstellung werden Werke aus verschiedenen Schaffensphasen zu sehen sein. Neben den während seiner Japantour 2024 entstandenen IMPROSITIONS (25 grafische Partituren) wird die Klangkunstinstallation TROPF aus dem Werkjahr 2011 des Kantons Zug zu sehen sein. Während der Ausstellung selber entstehen weitere
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Experimentierfreude und Risikobereitschaft sind Markenzeichen der Galerie Billing Bild. Mit der Ausstellung von Simon Berz wird sie ihrem Ruf einmal mehr gerecht. Der Zuger Musiker Simon Berz lotet in der Ausstellung IMPROSITIONS die Grenzen zwischen Musik, bildender Kunst und Performance aus.
Der in New York ausgebildete Schlagzeuger entwickelte eine einzigartige Herangehensweise an Klang und Rhythmus. Er verbindet in seinen Performances und Kompositionen archaische Elemente mit moderner Technologie. Daraus entstehen Kunstwerke oder grafische Partituren, die die energievollen Momente der Performances festhalten. Sie dienen als Ausgangspunkt für weitere Interpretationen.
Die Ausstellung IMPROSITIONS zeigt die Resultate von Berz’ zehnjähriger Forschungsarbeit in der zeitgenössischen Klangkunst und experimentellen Musikpraxis, in der die Grenzen zwischen den traditionellen Kunstformen zunehmend verschwinden. Er steht damit in der Tradition von John Cage und Alvin Lucier. In der Ausstellung werden Werke aus verschiedenen Schaffensphasen zu sehen sein. Neben den während seiner Japantour 2024 entstandenen IMPROSITIONS (25 grafische Partituren) wird die Klangkunstinstallation TROPF aus dem Werkjahr 2011 des Kantons Zug zu sehen sein. Während der Ausstellung selber entstehen weitere performative Werke.
Begleitet wird die Ausstellung von drei zentralen Veranstaltungen, die die unterschiedlichen Aspekte der Arbeit beleuchten. Am 26. April wird der Dialog zwischen Holzspalten, Grafik und Klangkunst eröffnet. Das Künstlergespräch am 27. April mit der renommierten Violinistin Bettina Boller gibt Einblick in das Schaffen von Simon Berz. Die anschliessende Performance verbindet historische Instrumentalkunst mit experimenteller Praxis. Dieser Diskurs um kulturhistorische Dimensionen wird an der Finissage erweitert, indem das traditionelle Alphorn in einen zeitgenössischen Kon- text gestellt wird. Simon Berz wurde mehrmals vom Kanton Zug ausgezeichnet. 2011 erhielt er das Werkjahr für sein künstlerisches Schaffen, 2022 für sein unermüdliches Engagement für die Musik- sowie Kunstpädagogik und Jugendförderung im Verein Atelier Babadum, Zug.
Vernissage-Wochenende:
Samstag, 26. April, Galerie geöffnet 16.00 - 18.00 Uhr, Performance Simon Berz: SPALT In dieser dynamischen Vorführung übersetzt Berz rhythmische Holzbearbeitung in visuelle und akustische Kunstformen.
Sonntag, 27. April, Galerie geöffnet 14.00 - 17.00 Uhr, um 14.30 Uhr Künstlergespräch: Simon Berz diskutiert mit der Violinistin Bettina Boller über die Verbindung historischer Instrumentalkunst mit experimenteller Praxis. Ca. 15.30 Uhr Performance: Das virtuose Violinenspiel von Bettina Boller verbindet sich mit den experimentellen Klängen, die Simon Berz seinem selbstentwickelten Instrument TECTONIC, bestehend aus fünf Millionen Jahre alten Basaltsteinen, entlockt.
Finissage Sonntag, 15. Juni, Galerie geöffnet 14.00 - 17.00 Uhr, 14.30 Uhr: Beat Unternährer (Alphorn) und Simon Berz (Percussion)
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