18'000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen der Andenprovinz Espinar und dem Regenwald auf der südostasiatischen Insel Borneo. Dennoch haben die beiden dort lebenden indigenen Gemeinschaften etwas gemeinsam: ihren Kampf gegen von Schweizer Konzernen gesteuerte Minen. Im ersten Teil des Filmes werden die verheerenden Auswirkungen einer von Glencore betriebenen Mine in den peruanischen Anden deutlich. Die Ausbeutung der Bodenschätze geht mit gigantischen Umweltschäden einher. Verschmutzung, Zerstörung und Vertreibung sind allgegenwärtig, Krankheit und Tod von Menschen und Tieren werden von den Minenbetreiber:innen in Kauf genommen. In Indonesien bedroht eine Kohlemine den Regenwald; 15'000 Hektaren droht die Rodung. Die Menschen kämpfen verzweifelt gegen die Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen, für ihr Land und für ihre Gesundheit. Der gemeinschaftliche Kampf gerät durch falsche Versprechungen und perfide Taktiken der Konzerne unter Druck, doch Aufgeben ist für die Betroffenen keine Option. Sven Rufers Dokumentarfilm beleuchtet eindrücklich, wie Konzerne von der Schweiz aus mit problematischen Geschäften Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung im grossen Stil verursachen.