Die zehnjährige Iris lebt im Jahr 2075 in einer von Umweltkatastrophen erschütterten Welt. Da ihre Eltern viel unterwegs sind, kümmert sich der fürsorgliche Haushaltsroboter Mikki um sie und ihren kleinen Bruder. Eines Tages beobachtet Iris, wie ein regenbogenfarbener Streifen am Himmel zu Boden stürzt. Sie trifft auf Arco, einen Jungen aus einer fernen Zukunft, in der Menschen fliegen können und Zeitreisen möglich sind. Der Zehnjährige hat seinen ersten Zeitreiseflug unerlaubt angetreten und möchte schnell wieder nach Hause. Iris versucht, ihm mit Einfallsreichtum dabei zu helfen, doch die beiden haben unerwartete Herausforderungen zu meistern … Das Langfilmdebüt des französischen Comic-Künstlers und Regisseurs Ugo Bienvenu gewann den Hauptpreis am renommierten Animationsfilmfestival Annecy und war auch für einen Oscar nominiert. Mit seinen handgezeichneten, farbenfrohen Bildern, seiner ökologischen Botschaft und seinen zwei jungen Held:innen erinnert "Arco" an Filme des Studio Ghibli. Ugo Bienvenu gelingt aber ein eigenständiges Werk zwischen Retro-Futurismus und zarter Poesie. Ulf Lepelmeier schwärmt auf Filmstarts: "Die einfühlsame Zeitreisegeschichte über Entdeckungsdrang und Freundschaft begeistert Kinder wie Erwachsene gleichermassen und vermittelt auf warmherzige Weise gelebtes Umweltbewusstsein und familiären Zusammenhalt."