Der Musiker und Komponist Bruno Spoerri ist für seine kreative Vielseitigkeit und Experimentierfreudigkeit bekannt: Als Schüler spielte er sich in die frühe Jazzszene der Schweiz, später entdeckte er die Elektronik, wurde Filmmusikkomponist, Computermusikpionier, Dozent und schliesslich Chronist ebenso der Jazz- wie der elektroakustischen und elektronischen Szene der Schweiz. Voll kreativer Neugier tauchte der Musiker immer wieder in neue Gebiete ein – noch heute steht der inzwischen über 90-Jährige regelmässig auf der Bühne und tüftelt an neuartigen Sounds.Im Dokumentarfilm «Bruno Spoerri – Ein Leben für die Musik» porträtiert seine Tochter Bettina Spoerri ihren umtriebigen Vater, das mit Unterstützung des Zürcher Fotografen Miklós Klaus Rózsa. Zahlreiche historische Bild-, Film- und Audiodokumente, aktuelle Konzertausschnitte sowie Statements von Wegbegleiter:innen laden ein zu einem Gang durch die Schweizer Musikgeschichte. Das Kernstück des Films bildet ein Interview mit dem Musikjournalisten Beat Blaser. Darin spricht Bruno Spoerri über die Situation junger Musiker:innen heute, das Verhältnis von Improvisation und Komposition, Musik und Film, die Entstehung des hiesigen Werbefernsehens, aber vor allem auch über die wilden Formationsjahre des Jazz in der Schweiz und die
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Der Musiker und Komponist Bruno Spoerri ist für seine kreative Vielseitigkeit und Experimentierfreudigkeit bekannt: Als Schüler spielte er sich in die frühe Jazzszene der Schweiz, später entdeckte er die Elektronik, wurde Filmmusikkomponist, Computermusikpionier, Dozent und schliesslich Chronist ebenso der Jazz- wie der elektroakustischen und elektronischen Szene der Schweiz. Voll kreativer Neugier tauchte der Musiker immer wieder in neue Gebiete ein – noch heute steht der inzwischen über 90-Jährige regelmässig auf der Bühne und tüftelt an neuartigen Sounds.Im Dokumentarfilm «Bruno Spoerri – Ein Leben für die Musik» porträtiert seine Tochter Bettina Spoerri ihren umtriebigen Vater, das mit Unterstützung des Zürcher Fotografen Miklós Klaus Rózsa. Zahlreiche historische Bild-, Film- und Audiodokumente, aktuelle Konzertausschnitte sowie Statements von Wegbegleiter:innen laden ein zu einem Gang durch die Schweizer Musikgeschichte. Das Kernstück des Films bildet ein Interview mit dem Musikjournalisten Beat Blaser. Darin spricht Bruno Spoerri über die Situation junger Musiker:innen heute, das Verhältnis von Improvisation und Komposition, Musik und Film, die Entstehung des hiesigen Werbefernsehens, aber vor allem auch über die wilden Formationsjahre des Jazz in der Schweiz und die technische Revolution der Musikproduktion.Fr, 28. August, 19.30 Uhr: im Anschluss an die Vorstellung Konzert von Bruno Spoerri (Saxophon) und Roger Girod (E-Piano).
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