«Apotheose» meint, einen Menschen zu einem Gott oder Halbgott zu erheben. Musikstars, Landesoberhäupter, Künstler- und Sportler:innen werden bis heute verherrlicht und bekreischt. Als Basis für sein Bühnenstück dient dem ÆLIA art Collective aus Winterthur ein Musikstück zur Zeit des Sonnenkönigs Louis XIV: die Triosonate «L’Apothéose de Lully» von François Couperin. Der Komponist Jean Baptiste Lully war um 1675 der unbestrittene Opern-Star am Hof in Versailles. Die prachtvolle Verbindung von Tanz, Schauspiel und Musik war dem französischen König eine kostspielige Selbstverständlichkeit. Die moderne Inszenierung des ÆLIA art Collective schiebt die göttliche Fallhöhe beiseite und reduziert sie auf die menschliche Bühne.
aelia-collective.ch
Es spielen: * Dora Alexiadou - Violine, Viola * Alex Jellici - Violoncello, Viola da Gamba * Claudius Kamp - Elektronik, Blockflöte, Barockfagott * Michael Mogl - Gesang, Rezitation * Simon Wehrli - Tanz * Mathilde Biard – Bühnenbild
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe «Hallo Kultur».