In Anlehnung an gestrickte und gehäkelte Strukturen entstehen Zeichnungen und Drahtarbeiten Masche für Masche, Reihe für Reihe – ein Prozess, der Zeit, Aufmerksamkeit und Handarbeit sichtbar macht. Fehler und Unregelmäßigkeiten bleiben erhalten und zeigen Arbeit als körperliche, menschliche Praxis.
Der Betrachtende kann mit seiner Wahrnehmung spielen: In der Bewegung um die Drahtobjekte herum entstehen im Auge immer neue Zeichnungen. So verschwimmen die Grenzen zwischen Grafik und Plastik – zwischen Fläche und Raum, zwischen zweiter und dritter Dimension. Linie und damit Zeichnung wird in Raum und Zeit erfahrbar.