In seinen aktuellen Gemälden erforscht Tobias Bamert das Zusammenspiel von Raum, Licht und Material. Ausgangspunkt sind Materialien wie Glas, Metall und Holz, die im Alltag meist funktional betrachtet werden. In der Malerei treten jedoch ihre ästhetischen Eigenschaften in den Vordergrund: Transparenz, Spiegelungen und Kontraste eröffnen neue Bildräume.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Wirklichkeit. Vertraute Objekte erscheinen in ungewohnten Konstellationen und irritieren eingeübte Sehgewohnheiten. So entstehen Bildwelten, die nicht einfach abbilden, sondern zur Projektion und Imagination einladen.