Dieses Quartett ist Legende: Als sich in den 1970er Jahren die vier Kinder der Salzburger Musikerfamilie Hagen zu einem Ensemble formierten, war das Aufsehen gross. So ein organisches Zusammenspiel und fast schon blindes Verständnis hatte man nur selten gehört! Gidon Kremer, Nikolaus Harnoncourt und György Kurtág zählten zu den ersten Förderern des Hagen Quartetts, das schnell — seit 1987 mit Rainer Schmidt an der zweiten Geige — die Konzertbühnen der Welt eroberte. Die vier spielten mit berühmten Grössen der Klassikbranche wie Maurizio Pollini und Krystian Zimerman, Heinrich Schiff und Mitsuko Uchida, Sabine Meyer und Jörg Widmann. Und auch im Lucerne Festival Orchestra, das Claudio Abbado 2003 ins Leben rief, waren alle vier mit dabei. Nach rund 50 Jahren verabschiedet sich das Hagen Quartett in der Saison 2025/26 von seinem Publikum; der heutige Abend markiert seinen letzten Auftritt in der Schweiz. Dabei ist mit der fabelhaften Cellistin Julia Hagen in Schuberts berührendem Streichquintett auch die nächste Generation der Familie zu hören. Und in Brahms’ dämonischem Klavierquintett darf der pianistische Tausendsassa Kirill Gerstein brillieren.
Mitwirkende:
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Dieses Quartett ist Legende: Als sich in den 1970er Jahren die vier Kinder der Salzburger Musikerfamilie Hagen zu einem Ensemble formierten, war das Aufsehen gross. So ein organisches Zusammenspiel und fast schon blindes Verständnis hatte man nur selten gehört! Gidon Kremer, Nikolaus Harnoncourt und György Kurtág zählten zu den ersten Förderern des Hagen Quartetts, das schnell — seit 1987 mit Rainer Schmidt an der zweiten Geige — die Konzertbühnen der Welt eroberte. Die vier spielten mit berühmten Grössen der Klassikbranche wie Maurizio Pollini und Krystian Zimerman, Heinrich Schiff und Mitsuko Uchida, Sabine Meyer und Jörg Widmann. Und auch im Lucerne Festival Orchestra, das Claudio Abbado 2003 ins Leben rief, waren alle vier mit dabei. Nach rund 50 Jahren verabschiedet sich das Hagen Quartett in der Saison 2025/26 von seinem Publikum; der heutige Abend markiert seinen letzten Auftritt in der Schweiz. Dabei ist mit der fabelhaften Cellistin Julia Hagen in Schuberts berührendem Streichquintett auch die nächste Generation der Familie zu hören. Und in Brahms’ dämonischem Klavierquintett darf der pianistische Tausendsassa Kirill Gerstein brillieren.
Mitwirkende:
Programm:
19.30 Uhr
Johannes Brahms (1833–1897)
Klavierquintett f-Moll op. 34
Franz Schubert (1797–1828)
Streichquintett C-Dur D 956
Pause gegen 20.20 Uhr
Voraussichtliches Konzertende um 21.45 Uhr
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