Johann Sebastian Bach und die Moderne
Am Samstag, 17. Januar 2026 um 19.30 Uhr gastiert das Ensemble Horizonte in der Lutherkirche Bonn mit einem ganz besonderen Blick auf das Musikschaffen Johann Sebastian Bachs: Welchen Einfluss übt die Musik des barocken Meisters auf die Komponisten der Gegenwart aus? Dieser Frage widmet sich das Ensemble seit vielen Jahren und hat ein beträchtliches Repertoire zusammengetragen aus Stücken, die zum Teil sogar für das Ensemble geschrieben und durch seine Mitglieder uraufgeführt wurden. Da ist der Schweizer Jean-Luc Darbellay, der in „Vagues“ Bezug nimmt auf das berühmte Beethoven-Zitat „Nicht Bach, Meer sollte er heißen“. Sein Landsmann Peter Wettstein widmet sich in seinem „Interpunktum“ einem konkreten Werk des Thomaskantors, dem „Musikalischen Opfer“, dessen „Königliches Thema“ sich deutlich vernehmen lässt. Zu einer irisierenden Klangfläche wird das Choralvorspiel „Jesus bleibet meine Freude“ in Jörg-Peter Mittmanns Raumkomposition „... mit Bach“. Diese und weitere Werke der Moderne werden kontrastiert mit Solo-Arien aus Bachs Kantaten und Oratorien, interpretiert von der Altistin Anna Luise Oppelt. Sie und die Bonner Ensemble-Geigerin Mareike Neumann, die ebenfalls solistisch hervortritt, entwickeln seit Jahren vielbeachtete Fahrradtouren
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Johann Sebastian Bach und die Moderne
Am Samstag, 17. Januar 2026 um 19.30 Uhr gastiert das Ensemble Horizonte in der Lutherkirche Bonn mit einem ganz besonderen Blick auf das Musikschaffen Johann Sebastian Bachs: Welchen Einfluss übt die Musik des barocken Meisters auf die Komponisten der Gegenwart aus? Dieser Frage widmet sich das Ensemble seit vielen Jahren und hat ein beträchtliches Repertoire zusammengetragen aus Stücken, die zum Teil sogar für das Ensemble geschrieben und durch seine Mitglieder uraufgeführt wurden. Da ist der Schweizer Jean-Luc Darbellay, der in „Vagues“ Bezug nimmt auf das berühmte Beethoven-Zitat „Nicht Bach, Meer sollte er heißen“. Sein Landsmann Peter Wettstein widmet sich in seinem „Interpunktum“ einem konkreten Werk des Thomaskantors, dem „Musikalischen Opfer“, dessen „Königliches Thema“ sich deutlich vernehmen lässt. Zu einer irisierenden Klangfläche wird das Choralvorspiel „Jesus bleibet meine Freude“ in Jörg-Peter Mittmanns Raumkomposition „... mit Bach“. Diese und weitere Werke der Moderne werden kontrastiert mit Solo-Arien aus Bachs Kantaten und Oratorien, interpretiert von der Altistin Anna Luise Oppelt. Sie und die Bonner Ensemble-Geigerin Mareike Neumann, die ebenfalls solistisch hervortritt, entwickeln seit Jahren vielbeachtete Fahrradtouren auf den Spuren der Lebensstationen Bachs in Thüringen und Sachsen. Von der ungebrochenen Faszination Bachs für die Gegenwart kündet auch die CD „Kontrapunkte“, die das Ensemble 2014 in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk produziert hat.
Das Konzert wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
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